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Halle Berry: Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex geht in die nächste Runde

Unterhaltung

Sorgerechtsstreit um Sohn Maceo

Halle Berry weist Vorwürfe ihres Ex zurück

Von t-online, bwe

06.10.2026 - 12:25 UhrLesedauer: 3 Min.

Der Streit zwischen Halle Berry und Olivier Martinez geht in die nächste Runde: Die Schauspielerin äußert sich zu den Vorwürfen ihres Ex.

Olivier Martinez hatte behauptet, Halle Berry sei den gemeinsamen Sohn Maceo gegenüber gewalttätig geworden. Die Schauspielerin sei wütend geworden, weil Maceo ein Videospiel mit VR-Brille spielte. Sie habe ihn in den Schwitzkasten genommen und gewürgt. Halle Berry bestreitet dies.

In einer umfangreichen Gerichtsantwort, aus der "TMZ" und das "People"-Magazin zitieren, weist Halle Berry jegliche Gewaltanwendung gegenüber ihrem Sohn zurück. "Ich würde unserem Kind niemals wehtun", versicherte sie. Berry bezeichnet sich in den Unterlagen selbst als Opfer häuslicher Gewalt. Wer sie misshandelt haben soll, hat die 60-Jährige bislang nie öffentlich gemacht – nur dass es sich um einen früheren Partner gehandelt habe.

"Spielerisches Herumtoben"

Nach ihrer Version betrat sie das Zimmer ihres Sohnes, um ihn zum Aufhören zu bewegen. Anschließend habe sie sich ins Badezimmer gesetzt und begonnen, ihn mit dem Handy zu filmen. Maceo habe das bemerkt, sei auf sie zugegangen und habe ihr das Telefon aus der Hand genommen. Danach seien beide in ein "spielerisches Herumtoben" übergegangen, was zwischen ihr und ihrem Sohn keine Seltenheit sei.

Die 60-Jährige betont, sie habe Maceo nie die Hände um den Hals gelegt, ihn keinesfalls gewürgt oder seine Atmung behindert. Auch den von Martinez zitierten Satz "Wer ist jetzt dominant?!" habe sie nie gesagt. Sie verwies zudem auf Videomaterial, das ihre Version der Ereignisse belegen und die Darstellung ihres Ex widerlegen soll.

Aus einem Spiel wurde Streit

Laut Berry wurde das Herumtoben hitziger, als sie ihrem Sohn sagte, er müsse "nichts beweisen": Maceo habe seine Mutter geschubst, woraufhin ihr Partner, der Sänger und Songwriter Van Hunt, dazugekommen sei. Als Berry versucht habe, dem Jungen die Kopfhörer abzunehmen, habe er sie erneut geschubst. Hunt habe sich zwischen die beiden gestellt, und Maceo habe gedroht, zu seinem Vater zurückzugehen.

Berry schreibt in den Gerichtsdokumenten, sie habe Martinez per SMS gebeten, angemessene Grenzen bei dem Zwölfjährigen durchzusetzen. Maceo sei anschließend tatsächlich zu seinem Vater zurückgekehrt. Als er ging, habe er aber keine Spuren am Körper oder am Hals gehabt.

Martinez thematisierte den Gerichtsunterlagen zufolge ebenfalls Berrys SMS. So habe sie ihm am 27. September eine folgende Nachricht geschrieben: "Oliver, ich habe Maceo kontaktiert und darum gebeten, mit ihm zu sprechen. Ich weiß, dass du fest davon überzeugt bist, dass er seine eigenen Entscheidungen trifft, aber ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du ihn dazu ermutigen könntest, heute mit mir zu sprechen. Ich fühle mich schrecklich wegen dem, was gestern Abend passiert ist, und ich weiß, dass es ihm genauso geht."

Der "Monster's Ball"-Star argumentiert, es wäre nachteilig für Maceo, wenn Martinez das Hauptsorgerecht erhielte, da dieser nicht zu einer "kindzentrierten Erziehung" fähig sei. Weiter führt sie an, das Kind benötige wegen Verhaltensauffälligkeiten und neurodivergenten Problemen professionelle Hilfe, der Vater habe sich dem jedoch verweigert. Dies sei bereits in der Vergangenheit ein wiederkehrendes Problem gewesen, in dem es um "kritische Interventionen für Maceo" gegangen sei. Das Familiengericht habe ihr in dieser Frage bereits zugestimmt.

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