Handball-Bundesliga Die Rhein-Neckar Löwen verlieren ihr erstes Heimspiel
Die Rhein-Neckar Löwen haben sich im Sommer prominent verstärkt. Mit Rückraumspieler Kentin Mahé und Rechtsaußen Marius Steinhauser hat Trainer Maik Machulla sehr viel Erfahrung dazu bekommen, mit Linksaußen Niclas Mierzwa und Kreisläufer Aron Seesing auch sehr viel Talent.
Gegen den VfL Gummersbach übernahmen jedoch erstmal ein paar alte Bekannte die Hauptrollen. In der ersten Halbzeit liefen viele Angriffe über den Schweden Edwin Aspenbäck. Er und Kreisläufer Jannik Kohlbacher erzielten in der ersten Halbzeit sieben Tore. Weil die Löwen - allen voran Leistungsträger Haukur Þrastarson, der in der ersten Halbzeit überhaupt nicht traf - zu viele Chancen vergaben und weil VfL-Keeper Bertram Obling in der ersten Halbzeit mit herausragenden neun Paraden zur Stelle war, verspielten die Mannheimer ihre Drei-Tore-Führung und gingen mit einem 12:14-Rückstand in die Pause.
Rhein-Neckar Löwen verzweifeln am VfL-Rückraum
Diesem Rückstand liefen die Rhein-Neckar Löwen auch in der zweiten Halbzeit hinterher. Zwar war Keeper David Späth nach einer für seine Verhältnisse schwachen ersten Hälfte wieder der gewohnte Rückhalt der Rhein-Neckar Löwen, allerdings hatten die Kurpfälzer dem starken Gummersbacher Rückraum um Nikola Roganović und Miro Schluroff (jeweils neun Tore) nur wenig entgegen zu setzen. Daran änderte auch die Rote Karte von Ellidi Snaer Vidarsson nichts.
Gegen Ende wollten die Rhein-Neckar Löwen die Wende erzwingen und versuchten es mit der Brechstange. Doch überhastete Abschlüsse und ein verwaistes Tor führten zu einem noch höheren Rückstand. So standen nach der Schlusssirene eine 26:31-Niederlage und weiterhin Null Punkte auf der Anzeige-Tafel. Gummersbach holte dagegen die ersten Punkte in der noch jungen Saison.