DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:30:02 Gold -0,96 % 3.992,80 USD 07:47:12 Silber -2,72 % 50,77 USD 07:47:12 Brent -2,47 % 112,04 USD 07:47:16 WTI +0,94 % 102,96 USD 07:47:10 Bitcoin +0,85 % 78.448,98 USD 07:57:13 EUR/USD +0,24 % 1,11830 USD 07:56:43 EUR/GBP -0,26 % 0,83470 GBP 07:57:14 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 07:57:15 EUR/JPY +0,09 % 176,217 JPY 07:57:14

Handball-Bundesliga: THW Kiel kassiert in Magdeburg die erste Saisonniederlage

Sport

Für Kiel war es die erste Niederlage gegen Magdeburg seit dem 7. Februar 2024, als es in eigener Arena 26:33 hieß. Danach hatten die Norddeutschen wettbewerbsübergreifend sechs Mal in Folge nicht gegen die Sachsen-Anhalter verloren. Die wiederum sind nun seit 28 Heimspielen in Folge unbesiegt.

Nach dem Derby-Remis gegen die SG-Flensburg-Handewitt (31:31) ist die Pleite beim SCM eine weitere Enttäuschung für den THW. Mit jetzt 11:3 Punkten fallen die Schleswig-Holsteiner in der Tabelle hinter den Meister (12:2) auf Rang drei zurück. Magdeburg übernahm durch den Erfolg in der vom 16. Spieltag vorgezogenen Partie auch von der SG (11:1) zumindest vorübergehend die Tabellenführung.

"Ab der zwölften Minute gehen die Lücken hinten bei uns zu weit auf. Magdeburg kann einfache Tore werfen, da verlieren wir das Spiel", sagte THW-Rechtsaußen Lukas Zerbe im Interview mit der ARD. "Heute haben wir es nicht ganz geschafft, über die ersten 30 Minuten das Spiel eng zu gestalten. Magdeburg hat verdient gewonnen."

Verpatzter Beginn: Kieler vergeben zuhauf ihre Chancen

THW-Coach Börge Lund musste bei der extrem schwierigen Aufgabe auf Rückraumspieler Emil Madsen verzichten. Der Däne, der gegen Flensburg-Handewitt fünf Tore erzielt hatte, fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich sogar mehrere Wochen lang aus. Madsens Teamkollege Eric Johansson hatte im Vorfeld der Partie gesagt, worauf es für die Kieler angesichts des akustischen Drucks durch 6.600 Zuschauer ankommt: "Wir haben uns vorgenommen, uns nicht provozieren zu lassen und die Ruhe zu bewahren."

Das mit der Ruhe funktionierte in einem Bereich schnell nicht - in der Offensive. Die "Zebras" vergaben reihenweise ihre Gelegenheiten, so etwa Lukas Zerbe per Siebenmeter, Julian Köster mit einem freien Wurf und vor allem der im kommenden Sommer zu Aalborg Handbold wechselnde Spielmacher Elias Ellefsen á Skipagötu, der den Ball freistehend aus der Nahwurfzone per Aufsetzer deutlich über das SCM-Tor setzte.

THW nur mit neun Toren in Hälfte eins

Nach zwölf Minuten stand der THW bei einer Wurfquote von gerade einmal 27 Prozent, und kurz darauf lagen die Norddeutschen mit 3:8 hinten (15.). Immer wieder scheiterten die Kieler mit ihren Würfen am Magdeburger Torhüter Matej Mandic (Paradenquote zu dem Zeitpunkt: 57 Prozent). So deutlich der THW auf der Anzeigetafel im Hintertreffen war - an Andreas Wolff lag es nicht. Der Nationaltorwart entnervte etwa SCM-Linksaußen Matthias Musche mit seinen Paraden.

Trotzdem: Nach 23 Minuten war es ein Sechs-Tore-Rückstand für die "Zebras", die selbst bis dahin nur fünf Treffer zustande gebracht hatten. Der THW rieb sich an der extrem beweglichen, zupackenden 3-2-1-Deckung der Sachsen-Anhalter auf, konnte kaum Lücken reißen. Immerhin war im Angriff auf den für Ellefsen á Skipagötu gekommenen Domen Makuc Verlass. Der Slowene war viermal in Folge der Kieler Torschütze. Nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand (6:13, 26.) ging es mit einem 9:15 in die Kabine.

"Zebras" verzweifeln an SCM-Torwart Kuzmanovic

Lund brachte zu Beginn der zweiten Hälfte Gonzalo Perez de Vargas für Wolff (Paradenquote: 25 Prozent). Es ging aber erneut nicht gut los: Makuc scheiterte per Siebenmeter an Dominik Kuzmanovic, Johansson danach ein weiteres Mal mit einem Wurf aus der Distanz. Und kurz darauf hatte Makuc ein weiteres Mal bei einem Strafwurf das Nachsehen gegen den kroatischen Nationaltorwart.

Lund versuchte es nun mit dem taktischen Mittel der 7:6-Überzahl. Aber was die Kieler vor den Augen von Bundestrainer Alfred Gislason auch probierten, es zeigte nicht die Wirkung, um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Im Gegenteil: Knapp zehn Minuten vor der Schlusssirene war es ein Acht-Tore-Rückstand (22:30) - damit war die Sache praktisch schon durch.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren