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Handball: SG Flensburg nach Sieg gegen Göppingen weiter Erster

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Weiter Spitze! SG Flensburg meistert auch die Hürde Göppingen

Stand: 03.10.2026 22:25 Uhr

Das war ein hartes Stück Arbeit! Die SG Flensburg-Handewitt hat am Samstagabend in einem umkämpften Spiel mit 32:27 (18:17) gegen Frisch Auf Göppingen gewonnen - und damit die Tabellenführung in der Bundesliga verteidigt.

von Alex von Kuczkowski

Die SG bleibt also ungeschlagen. Der einzige Minuspunkt resultiert aus dem dramatischen Unentschieden vor einer Woche gegen den THW Kiel. Held des Tages gegen Göppingen war Torwart Simon Möller, der 13 Paraden zeigte. Bester Werfer war Simon Pytlick mit acht Toren.

"In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Abwehr gestellt. So haben wir es Simon leichter gemacht, Bälle zu halten", bilanzierte Rückraum-Ass Marko Grgic nach dem Spiel im NDR-Interview.

Bereits am Dienstag geht es für die SG in der European League bei AA Aguas Santas in Portugal weiter. In der Bundesliga steigt Freitag dann das Nordduell bei der TSV Hannover-Burgdorf (19 Uhr, im NDR Livecenter).

Im Schatten des Wechsel-Wirbels um DHB-Kapitän Johannes Golla, der zurück nach Flensburg möchte, und des Kantersiegs im Europacup gegen Spanien-Team Granollers legte die SG auch gegen Göppingen einen flotten Start hin. Nach zehn Minuten stand es bereits 9:6.

Nur Benjamin Buric hatte Probleme, ins Spiel zu finden. Nach zwölf Minuten gelang dem SG-Torwart noch keine einzige Parade. Für ihn kam Möller zwischen die Pfosten. Ein Wechsel mit Signalwirkung.

Simon Möller prägt das Spiel

Denn die Gäste, die verletzungsbedingt ohne gelernten Kreisläufer (!) in den hohen Norden gereist waren, wurden in der Folge immer bissiger und ließen sich nicht abschütteln. Beim Stand von nur noch 17:16 aus Flensburger Sicht kurz vor Ende der ersten Halbzeit zeigte Möller innerhalb weniger Sekunden erst eine Top-Parade und hielt dann noch einen Siebenmeter.

So fiel es dann auch nicht ganz so schwer ins Gewicht, dass der SG zwischenzeitig sieben Minuten lang kein eigenes Tor gelang. Es ging mit einem knappen 18:17 in die Kabinen.

Überragende Paraden-Quote

Auch nach dem Wechsel lag es vor allem an Möller, dass der hauchdünne Vorsprung nie ernsthaft in Gefahr geriet. Der 26-Jährige, der vor der Saison neu vom französischen Club Toulouse an die Förde kam, vereitelte in den entscheidenden Momenten immer wieder die Göppinger Offensivbemühungen.

In der 41. Minute war die alte Drei-Tore-Führung wiederhergestellt (23:20/41.). Eine Viertelstunde später stand es schon 30:26 (56.). Und als Möller 63 Sekunden vor Schluss erneut einen Siebenmeter parierte, stand die ausverkaufte Flensburger Arena endgültig Kopf. Insgesamt hielt er 45 Prozent der Bälle auf sein Tor - eine überragende Quote.

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