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Handball: Sorge um Minne und Jakobsen: SG Flensburg-Handewitt ohne Mühe beim Bergischen HC

Sport

Simon Pytlick eröffnete für die favorisierten Flensburger, Emil Jakobsen ließ wenig später das 2:0 folgen. Der BHC geriet stets ins Zeitspiel, wodurch es nach vier Minuten bereits 0:4 aus Sicht der Hausherren stand.

Kam es mal zum Abschluss des BHC, stand Benjamin Buric im Weg. Selbst Überzahl und Siebenmeter konnten nicht in Tore umgemünzt werden. Sage und schreibe sieben Würfe bei null Treffern standen nach acht Minuten zu Buche. Nachdem Jakobsen das 6:0 erzielt hatte, nahmen die Bergischen ihre erste Auszeit (9. Minute).

Nach fast zehn Minuten brach der bis dahin glücklose Fynn Hangstein den Bann und netzte zum 1:6. Johannes Wasielewski ließ innerhalb von einer Minute das 2:6 und 3:6 folgen.

Näher ließen die Gäste den BHC aber nicht kommen. Beim 9:5 zog Jakobsen gleichzeitig mit Andy Schmid in der ewigen Siebenmetertor-Liste der Bundesliga gleich. Immer wieder war der Däne erfolgreich, das 12:8 war bereits sein sechster Treffer des Abends.

Jakobsen muss raus

Bei der anschließenden Abwehraktion verletzte sich der Linksaußen aber am Knie und musste vom Feld humpeln. Der BHC kam nun immer näher, beim 12:14 betrug die Tordifferenz nur noch zwei Tore. Nun war Hangstein mit sieben Toren der beste Mann in der Offensive.

Das Ende der ersten Halbzeit entwickelte sich zu einem wahren Tempospiel. Es ging hin und her, in die Kabinen ging es mit einer 21:18-Führung für Flensburg.

Der zweite Durchgang begann für die Bergischen ähnlich wie der erste: torlos. Diesmal dauerte es fünf Minuten, ehe Hangstein zum 19:25 netzte. Die SG verteidigte ihre Führung komfortabel, musste aber einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Auch Aymeric Minne verließ schmerzverzerrt das Feld, nachdem er in einem Zweikampf auf den Boden knallte.

Flensburg lässt nichts anbrennen

Daher waren es nun Pytlick und Grgic, die die Offensive antrieben. Insgesamt spielte die SG jedoch auf Sparflamme, ohne jedoch ernsthaft in Bedrängnis zu kommen. Ab dem 20:25 durch Sören Steinhaus (39. Minute) setzten sich die Gäste kontinuierlich ab, da auch Simon Möller starke Paraden zeigte.

Lediglich BHC-Keeper Christopher Rudeck verhinderte einen noch deutlicheren Vorsprung für Flensburg. Er stand zwischenzeitlich bei einer Fangquote von 50 Prozent.

Doch es half alles nichts. Hangstein, Wasielewski und Co. bäumten sich zwar auf, doch es half alles nichts. Die SG ließ das Spiel ruhig und überlegt ausklingen. Endstand in der Uni-Halle war ein 34:29 für die Gäste.

Bergischer HC - SG Flensburg-Handewitt 29:34 (18:21)

Bergischer HC: Rudeck (12/1 P.), Oberosler, van der Merwe (4 P.); Da Rocha Viana, Becher 2, Schöttle, Püttmann 1, Hangstein 10/2, Babarskas, Kooij 3, Hilding 1, Babak, Bergner, Fuchs 3, Steinhaus 3, Wasielewski 6

SG Flensburg-Handewitt: Buric (3 P.), S. Möller (9 P.); Pytlick 4, Kirkelökke 3, Bergholt 2, Grgic 8/1, Horgen, Volz 1, Jakobsen 6/1, Arnarsson, Blagotinsek, Minne 2, Novak 4, L. Möller 4

Zuschauer: (Uni-Halle, Wuppertal)

Schiedsrichter: Friedel / Herrmann

Strafminuten: 2 / 2

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