DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:00:00 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,63 % 3.884,90 USD 21:59:59 Silber -5,86 % 49,14 USD 21:59:59 Brent -2,22 % 112,33 USD 21:59:57 WTI +0,93 % 102,95 USD 21:59:59 Bitcoin -0,18 % 77.064,38 USD 04:44:19 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Handelskonflikt mit den USA: Kanadas Gegenzölle in Kraft

Wirtschaft

Im Handelsstreit mit den USA sind die von Kanada angekündigten Gegenzölle in Kraft getreten. Das kanadische Finanzministerium bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass seit Dienstag (00.01 Uhr Ortszeit) Gegenzölle auf US-Importe gelten.

Betroffen sind nach früheren Angaben Kanadas US-Produkte im Wert von 27,6 Milliarden Dollar aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Die Zölle sollen bei bis zu 50 Prozent liegen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada war im August nach dem Scheitern von Verhandlungen eskaliert. Vor gut zwei Wochen waren US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft getreten. Kanadas Premierminister Mark Carney hatte daraufhin Gegenzölle angekündigt.

Trump droht Flugzeughersteller Bombardier

Unterdessen machte US-Präsident Donald Trump Stimmung gegen den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier. Auf seiner Plattform Truth Social drohte er damit, den Verkauf von Flugzeugen des Herstellers in den Vereinigten Staaten zu blockieren, und rief den in Quebec ansässigen Konzern auf, seine Flugzeuge künftig in den USA zu bauen. "Wenn sie unseren Markt wollen, müssen sie hier produzieren", schrieb Trump.

Das kanadische Unternehmen betonte wiederum, dass es durch seine Aktivitäten in den USA zehntausende Arbeitsplätze im Nachbarland geschaffen habe und jährlich über 2,5 Milliarden Dollar bei Zulieferern in den USA ausgebe.

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