Handy-Blitzer werden im Saarland eingeführt: Was das für Autofahrer bedeutet
Handy-Blitzer werden im Saarland eingeführt Handy-Blitzer (Monocam) sollen künftig auch im Saarland eingesetzt werden. Das kündigte Innenminister Reinhold Jost (SPD) in Saarbrücken an. Damit sollen Autofahrerinnen und -fahrer, die am Steuer verbotenerweise ihr Smartphone benutzen, leichter von der Polizei überführt werden. Das System kommt im benachbarten Rheinland-Pfalz bereits zum Einsatz. So funktioniert der Handy-Blitzer Bei der Monocam, dem Handy-Blitzer, handelt es sich um eine Kamera, die den fließenden Verkehr von einer erhöhten Position aufnimmt – etwa einer Autobahnbrücke. Wenn sie zum Einsatz kommt, muss die Polizei den Verkehr mit einem Hinweisschild darauf aufmerksam machen. Grob gesagt analysiert dann eine Software Bilder von vorbeifahrenden Fahrzeugen und erkennt, ob der Fahrer oder die Fahrerin einen Handyverstoß begeht. Wenn es einen Verstoß vermutet, werden die Aufnahmen gespeichert. Bevor Strafen verteilt werden, müssen die Aufnahmen noch von einer Polizistin oder Polizist kontrolliert werden – nicht, dass auf dem Foto nur eine Zigarettenschachtel hochgehalten wurde, die das Gerät mit einem Smartphone verwechselt hat. Diese Strafen drohen bei Handynutzung am Steuer Wer mit einem Handy am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wenn dadurch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet werden oder es zu einem Unfall kommt, erhöht sich die Strafe entsprechend. Erste Testphase wurde 2022 in Trier durchgeführt