DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,04 % 63.001,21 USD 20:01:41 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Handy weg: Was für Sachsens Schüler ab Montag gilt

Technologie

Zum neuen Schuljahr gelten für viele Schüler strengere Handyregeln. Gleichzeitig soll digitales Lernen wichtiger werden. Wie Sachsens Kultusminister Clemens beides zusammenbringen will. "Kein Verbot, sondern eine Befreiung" Das Handy darf weiterhin mit zur Schule genommen und auf dem Schulweg benutzt werden. In der Schule soll es dagegen im Rucksack oder Spind bleiben. Für schulische Zwecke kann eine Lehrkraft die Nutzung erlauben. Ausnahmen gibt es auch, wenn das Smartphone etwa aus medizinischen Gründen für eine Diabetes-App benötigt wird. "Das Verbot ist eigentlich kein Verbot, sondern eine Befreiung", sagte Clemens. Er argumentierte, dass es selbst Erwachsenen schwerfalle, ihre Bildschirmzeit zu begrenzen. Gemeinsame Regeln könnten deshalb auch Eltern und Kindern dabei helfen, sich der ständigen Nutzung digitaler Angebote zu entziehen. Von der Einschränkung verspricht sich Clemens zudem mehr Konzentration und einen stärkeren direkten Austausch. Dort, wo Handys aus dem Schulalltag verbannt seien, verbesserten sich nach seiner Darstellung die Leistungen und es gebe wieder mehr persönlichen Austausch auf dem Schulhof. Handy weg - digitales Lernen bleibt Weniger private Handynutzung soll allerdings nicht weniger digitale Bildung bedeuten. Zum neuen Schuljahr hat Sachsen nach Angaben von Clemens einen Medienpass vorbereitet. Kinder und Jugendliche sollen damit unter anderem den Umgang mit sozialen Medien, Online-Spielen und Falschinformationen lernen. Auch Künstliche Intelligenz soll im Unterricht eine Rolle spielen. Schülerinnen und Schüler müssten etwa lernen, Antworten von ChatGPT zu hinterfragen und mit dem eigenen Wissen abzugleichen, sagte Clemens. Für die Klassen 7 und 8 sind zudem 15 Stunden digitales Selbstlernen unter Aufsicht vorgesehen. Die Bildungsgewerkschaft GEW sieht die neuen Handyregeln differenziert. Viele Lehrkräfte begrüßten grundsätzlich eine stärkere Begrenzung von Smartphones im Schulalltag, sagte Landeschef Burkhard Naumann dem Podcast. Entscheidend sei aber die praktische Umsetzung. "Was nicht passieren darf, ist, dass dann die Lehrkräfte quasi zur Polizei werden." (dpa)

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