Hannover 96: Wagner verzeiht Roggows Monsterbock und warnt vorm Verkrampfen
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Sein Fehler leitete die Pleite bei Sandro Wagners (38) Hannover-Premiere ein. Bereits nach 137 Sekunden leistete sich Franz Roggow (24/verlor den Ball im Spielaufbau) einen Monsterbock, der zum 0:1 gegen Magdeburg (0:3) führte. Wagner nahm das Blitz-Gegentor regungslos zur Kenntnis. Besorgniserregend war die schwache Leistung seines Mittelfeldspielers in der ersten Halbzeit dennoch. Roggow war überraschend in die Startelf gerückt, nutzte seine Chance aber nicht (BILD-Note 6).
Wagner nahm ihn nach der Partie in Schutz: „Jeder, der unseren schönen Sport schon mal gespielt hat, weiß, dass einfach Fehler dazugehören. Er hat wenig Spiele von Anfang an gehabt die letzten Monate. Er ist noch ein junger Kerl und nimmt sich dann sehr viel vor. Und dann ist es natürlich schade.“
Die Auswechslung zur Halbzeit soll aber nichts mit seinem Aussetzer vorm 0:1 zu tun gehabt haben. Wagner: „Grundsätzlich habe ich ihn nicht wegen des Fehlers ausgewechselt, das habe ich ihm klar kommuniziert. Wir haben ihn ausgewechselt, weil wir eine andere Charakteristik auf der Position wollten.“ Und sagt ganz generell: „Ich finde, wenn wir keine Fehler mehr machen dürfen, verkrampfst du.“
Hannover 96: Wagner erteilt Krampf-Verbot
Roggows Mitspieler sind bemüht, ihren Kollegen schnell wieder aufzubauen. „Wir haben das direkt auf dem Platz kommuniziert. Hier wird niemandem ein Vorwurf gemacht“, sagt Außenbahnspieler Bastian Allgeier (24). „Franz ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. So etwas passiert, da ist ihm keiner böse. Wir stehen als Mannschaft zusammen.“
Verteidiger-Kollege Jean Hugonet (26): „Es ist natürlich eine Scheißsituation für ihn. Es war ein Fehler. Wir sind für ihn da. Er ist aber auch erwachsen und weiß, was er macht. Es gibt aber nicht nur Roggow, sondern eine ganze Mannschaft, die gegen Magdeburg kein gutes Spiel gemacht hat.“