Harald Schmidt hat seinen Jaguar verschenkt
»Ich hab den einem Bastler geschenkt, weil der war nicht mehr durch den TÜV zu kriegen. Ich hätte das noch mal finanziert, aber es gingen jetzt so die Zipperlein los.«
Geschenk mit Schwachstellen
Der neue Eigentümer des Wagens, Asad Hussain, schilderte bereits im Sommer der »Oberweser Wochenzeitung «, wie er an das Fahrzeug gekommen sei. In Wien habe er Harald Schmidt getroffen und sei »ins Plaudern« geraten. Irgendwann seien sie auf die – offenbar gemeinsame – Leidenschaft für Autos gekommen. Schließlich sei der Jaguar mit Handschlag übergeben worden.
Offenbar ein Geschenk, das viel Arbeit macht: »Der TÜV-Prüfer würde beim Anblick spontan in Rente gehen«, so Hussain. Schmidt habe aber ehrlich auf die Schwachstellen hingewiesen: »Der Wagen springt ab und zu nicht mehr an. Und wenn er fährt, dann nur noch bis in den zweiten Gang. Ein echtes Charakterstück also.«
»Junge, hier ist meine Bahncard!«
Schmidt setzt nun wohl noch mehr auf den ÖPNV. Schon immer sei er viel mit der Bahn gefahren, innerstädtisch nutze er Bus und Straßenbahn, sagt er. »Das ist super interessant, weil da höre ich sehr viele Gespräche hier in Köln.«
Auch habe er die älter werdende Gesellschaft vor Augen. »Gucken Sie mal, wie lange es dauert, bis die Leute mittlerweile in den Zügen sind.« Die Verspätungen der Bahn störten ihn nicht, denn er habe eine Bahncard 100, mit der er beliebig umsteigen könne. »Ich ändere teilweise, während ich im Zug bin, die Route.«