Harry und Meghan kehren überraschend nach Großbritannien zurück
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Prinz Harry macht Tempo: Der britische Royal und seine Frau Meghan sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) bereits nach Großbritannien zurückgekehrt.
Nach Informationen der BBC wurde die Familie mit einer Privatmaschine aus dem US-Bundesstaat Kalifornien eingeflogen. Laut „Daily Telegraph“ (der wie WELT zu Axel Springer gehört) landete die Familie am Flughafen Birmingham.
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Erst vergangene Woche hatten Harry und Meghan überraschend verkündet, dass sie nach Großbritannien zurückkehren. Ein genaues Datum wurde zunächst nicht genannt.
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Den Berichten zufolge sollen Archie und Lilibet bereits ab September, also ab kommender Woche, eine Schule in England besuchen.
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Zu ihren offiziellen royalen Pflichten kehren Harry und Meghan der BBC zufolge aber nicht zurück, sie wollen als sogenannte „Non-working Royals“ in Großbritannien leben. Charles III. wurde demnach sehr kurzfristig über die Pläne des Paares informiert.
Als Wohnsitz gilt demnach ein privates Anwesen außerhalb Londons in der Region Cotswolds.
Harry und seine Frau hatten sich Anfang 2020 im Zuge eines Zerwürfnisses mit der königlichen Familie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. Sie zogen zunächst nach Kanada, kurze Zeit später dann nach Kalifornien, Meghans Heimat.
Im vergangenen Jahr erklärte Harry dann, dass er sich mit seinem an Krebs erkrankten Vater versöhnen wolle. Im vergangenen Monat empfing Charles III. laut Medienberichten erstmals seit vier Jahren seinen jüngeren Sohn und dessen Familie. Auch Königin Camilla, Harrys Stiefmutter, nahm den Berichten zufolge an dem Treffen teil. Zwischen Harry und seinem älteren Bruder, Thronfolger Prinz William, sowie dessen Frau Kate herrscht Berichten zufolge jedoch weiter Funkstille.
Das „Oprah Winfrey“-Interview ist in Großbritannien nicht vergessen
In einem aufsehenerregenden Interview mit der US-Talkshow-Queen Oprah Winfrey und seiner 2023 erschienen Autobiografie „Reserve“ hatte Harry seiner Familie unter anderem Rassismus und Mobbing vorgeworfen – und das in aller Öffentlichkeit. Seinen Bruder William bezeichnete er gar als „Erzfeind“, der ihn im Eliteinternat Eton weitgehend ignoriert und später während eines Streits über Meghan sogar körperlich attackiert haben soll.
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Einen beispiellosen Einblick in ihr Privatleben gaben Harry und seine Frau dann in der Netflix-Serie „Harry & Meghan“, was den beiden den Vorwurf einbrachte, sie wollten ihre königliche Vergangenheit zu Geld machen. Zudem verhakte sich Harry in einen jahrelangen Rechtsstreit um die Finanzierung seines Personenschutzes mit Steuergeldern und führte weitere Prozesse gegen britische Boulevardmedien.
Zuletzt unterlag er gemeinsam mit anderen prominenten Klägern dem Verlag der „Daily Mail“-Mediengruppe, für den jahrelangen Rechtsstreit erwartet Harry noch eine millionenschwere Rechnung. Wie das zuständige Gericht in London entschied, belaufen sich die zu erstattenden Kosten der Gegenseite vorläufig auf umgerechnet etwa 11 Millionen Euro (9,5 Millionen Pfund). Kritiker des Herzogenpaares hatten denn auch spekuliert, ob die plötzliche Rückkehr womöglich finanzielle Gründe hat.
AFP/dpa/rct/krott