Harte Worte von Dino Toppmöller
Aus sportlicher Sicht war der Start beim RC Lens mehr oder weniger zufriedenstellend verlaufen. Gründe für eine überstürzte Trennung gab es von außen betrachtet eigentlich nicht. Und dennoch war Toppmöllers Lens-Abenteuer Mitte September nach nur zweieinhalb Monaten schon wieder beendet.
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Wie der 45-Jährige im Podcast seiner Berateragentur ‚Spielmacher von 360Media‘ bestätigt, war die Ursache ein aus seiner Sicht völlig unangemessenes Ultimatum seitens des Klubs. Zur Erläuterung: Die Vereinsbosse hatten die Trennung von Toppmöllers Assistenten Nelson Morgado gefordert, andernfalls wäre der Ex-Frankfurt-Coach ebenfalls entlassen worden.
Toppmöller sei „aus allen Wolken gefallen“, habe sich aber sehr schnell dazu entschieden, seine Überzeugungen über seine aktuelle Jobsicherheit zu stellen: „Wenn ich meine Werte hätte verletzen müssen, dann nehme ich das in Kauf, dass ich dann in dem Moment keinen Job habe.“
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Und weiter: „Wenn ich gesehen hätte, dass da ein extremes Fehlverhalten stattgefunden hätte, dann hätte ich das natürlich nicht tolerieren können. Aber es war einfach nicht so.“ Morgao sei zwar schon manchmal „ein bisschen schroffer“, aber es gehe „immer nur um die Sache“.
„Unterschiedliche Auffassungen von Arbeitsmoral“
Letztlich bleibe für ihn die Erkenntnis, dass „ein bisschen verschiedene Kulturen und unterschiedliche Auffassungen von Arbeitsmoral aufeinandergeprallt“ sind.
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