DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,46 % 77.792,80 USD 22:28:38 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,46 % 175,256 JPY 22:28:31

Hasan Ismaik kündigt nach Insolvenzeröffnung der KGaA juristische Schritte an

Sport

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, und dem Erwerb diverser Vermögensstande der KGaA durch den TSV München von 1860 e.V. sowie seiner Spielbetriebsgesellschaft meldet sich nun Hasan Ismaik gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu Wort. Es geht um die wiederkehrende Kategorie “rechtliche Fragen”, Mr. Herbert und den Ruf der Bundesrepublik Deutschland.

In seinen Äußerungen stellt Ismaik schwere Anschuldigungen in den Raum. Belege für diese Anschuldigungen gibt es, wie auch in der Vergangenheit, nicht.

Hasan Ismaik kündigt juristische Schritte an

Gegenüber der SZ äußerte sich Ismaik wie folgt: „Meiner Ansicht nach wurde die Insolvenz von den Verantwortlichen von 1860 pflichtwidrig herbeigeführt. Es ist die Fortsetzung einer langjährigen und sorgfältig geplanten Strategie, die meinen Interessen geschadet hat und die meiner Ansicht nach Verstöße gegen das Gesellschaftsrecht beinhaltet. All diese Ungerechtigkeiten werden nicht unbeantwortet bleiben.“ Belastbare Belege für seine Behauptungen blieb der Jordanier jedoch schuldig.

Die Schuldigen stehen für den ehemaligen Kreditgeber dennoch fest. Neben dem Präsidium und dem Verwaltungsrat sieht Hasan Ismaik auch Manfred Paula sowie Herbert Bergmaier in der Verantwortung, „das Geschehene geplant“ zu haben. Ein schwerwiegender Vorwurf, der erneut jeglicher Grundlage entbehrt.

“Sei es in Deutschland oder anderswo”

Gegenüber der SZ bezeichnete Hasan Ismaik die Verantwortlichen als die Personen, die „das Geschehene geplant haben und hinter dessen Umsetzung standen“. Diese „Ungerechtigkeiten“ würden nicht unbeantwortet bleiben, weshalb er sein Vertrauen in die Justiz setze: „Heute sind die Gerichte der letzte Weg zu Gerechtigkeit und Fairness“. Der Insolvenz liege nach seiner Einschätzung ein „vorsätzlich sittenwidriges Vorgehen“ sowie eine „schwere Verletzung der zwischen uns geschlossenen Verträge“ zugrunde. Alle Beteiligten sollten sowohl zivil- als auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden – „sei es in Deutschland oder anderswo, wo immer dies rechtlich möglich ist“. Welche konkreten Orte er damit meinte, führte Ismaik jedoch nicht weiter aus.

Die Sorge um den Ruf Deutschlands

Zum Abschluss wurde es kurios: Hasan Ismaik äußerte Sorge um den Ruf Deutschlands. Gegenüber der SZ bezeichnete er die aktuellen Vorgänge als ein „deliktisches Manöver, bei dem die 50+1-Regel als Instrument missbraucht wird“. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, würden die Konsequenzen nicht nur den Verein oder ihn persönlich betreffen. Vielmehr würden sie auch „den Ruf Deutschlands und die rechtlichen, ethischen und humanitären Grundsätze beeinträchtigen, für die es steht“.

Die Bundesregierung äußerte sich bisher noch nicht zu diesem Drohszenario.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren