„Hätte Potenzial, die Partei zu spalten“: Die Berliner Linke fürchtet die Enteignungsfalle
Führende Vertreter der Berliner Linke wissen, dass die Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen Zeit braucht. Die Anspruchshaltung der Basis ist groß – genau wie ihre Macht. Von Robert Kiesel Stand: heute, 06:50 Uhr Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren. In nachrichtenarmen Zeiten reicht mitunter ein einzelner Satz, um politische Debatten loszutreten. Linke-Chefin Ines Schwerdtner war das am Donnerstag vor einer Woche wohl eher unabsichtlich gelungen. „Das ist für uns ganz klar: Es wird mit der Berliner Linken in einer Regierung vergesellschaftet werden“, hatte die 2025 in Berlin-Lichtenberg per Direktmandat in den Bundestag eingezogene Parteichefin in einem Podcast des Nachrichtenmagazins „Stern“ erklärt.