DAX -0,56 % 25.983,04 Pkt 18:00:00 MDAX -0,39 % 31.715,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,35 % 6.422,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,08 % 52.769,52 Pkt 21:58:16 S&P 500 -0,66 % 7.641,07 Pkt 21:58:13 Nasdaq -0,88 % 26.059,49 Pkt 21:58:16 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:45:03 Gold +2,06 % 4.582,10 USD 21:48:04 Silber +3,71 % 68,18 USD 21:47:50 Brent +2,11 % 93,55 USD 21:48:05 WTI +0,93 % 86,63 USD 21:48:11 Bitcoin +4,86 % 72.629,61 USD 21:58:08 EUR/USD +0,88 % 1,16810 USD 21:57:53 EUR/GBP +0,19 % 0,85680 GBP 21:58:17 EUR/CHF -0,57 % 0,93480 CHF 21:58:16 EUR/JPY +0,61 % 185,818 JPY 21:58:17

„Hätten wir noch unsere AKW, wäre genügend Gas zum Heizen da”e - Leser diskutieren über die Gasspeicher

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Der vollständige Artikel von Lars-Eric Nievelstein, auf den sich die folgende Kommentar-Analyse bezieht, ist hier verfügbar: Halbvolle Gasspeicher stoßen auf Angst vor Jahrhundertwinter Deutschlands Gasspeicher füllen sich vor dem kommenden Winter langsamer als in früheren Jahren. Zugleich wird vor möglichen Folgen eines starken El Niño gewarnt. Viele Leser sehen darin die Folge einer verfehlten Energiepolitik und zweifeln daran, dass zusätzliche Importe über Norwegen und LNG-Terminals niedrige Speicherstände ausreichend auffangen können. Andere halten Warnungen vor einem „Jahrhundertwinter“ für überzogen und verweisen auf die Unsicherheit langfristiger Wetterprognosen. Umstritten ist auch, wie stark der Staat die Befüllung der Speicher absichern sollte. Kritik an Energiepolitik und Gasversorgung Viele Leser machen politische Entscheidungen für ihre Sorge um die Gasversorgung verantwortlich. Sie verweisen auf den Atomausstieg, die Abkehr von russischem Gas und die Ausgestaltung der Speicherregeln. Tatsächlich wurden die deutschen Füllstandsvorgaben 2025 abgesenkt. Die Gasversorgung stützt sich inzwischen vor allem auf Norwegen sowie auf Lieferungen über die Niederlande, Belgien und deutsche LNG-Terminals. Zudem erfolgt der EU-Ausstieg aus russischem Gas schrittweise: Für langfristige Verträge gilt das Verbot russischer LNG-Lieferungen ab dem 1. Januar 2027, für Pipelinegas grundsätzlich ab dem 30. September 2027. Kurzfristige Verträge sind teilweise bereits früher betroffen. ANZEIGE ANZEIGE „Im Winter müssen wir Kohle und Gas verbrennen, um Strom zu erzeugen. Damit betreiben wir dann die umweltfreundlichen Wärmepumpen und laden unsere sauberen Elektroautos. Hätten wir noch unsere Atomkraftwerke, wäre genügend Gas zum Heizen da ...“ Zum Originalkommentar „Tolle Energiewende. Super geplant. Es wird noch mindestens 30 Jahre dauern, bis Deutschland halbwegs unabhängig von Öl und Gas ist.“ Zum Originalkommentar „Ab 1. Januar 2027 darf kein russisches Erdgas und LNG mehr in die EU importiert werden, hat die EU als Strafmaßnahme gegen Russland beschlossen. Allerdings sind das aktuell bis zu 20 % des gesamten Gasimports. Die fallen ab 1. Januar 2027 ersatzlos weg und es gibt keinen anderen Lieferanten weltweit, der diesen Verlust ausgleichen könnte. Noch schlimmer: Aus den arabischen Staaten gibt es kaum noch LNG, weil Iran, Huthi und USA die Lieferwege blockieren ...“ Zum Originalkommentar Zweifel an Warnungen vor Versorgungsengpässen Andere Leser halten die niedrigen Speicherstände zwar für relevant, bezweifeln aber, dass daraus bereits eine drohende Gasknappheit folgt. Sie verweisen auf laufende Importe, den tatsächlichen Verbrauch und die Rolle der Händler bei der Befüllung. Auch die Warnung vor einem besonders kalten Winter wird kritisiert. „Also ich habe gerade einmal gerechnet. Zu Beginn der Heizperiode für den Winter 2025 bis 2026 waren die Gasspeicher zu 75 Prozent gefüllt, der Tiefstand war bei 21 Prozent. Dann müsste doch eigentlich ein zu 54 Prozent gefüllter Speicher ausreichen. Die Industrie benötigt auch nicht mehr so viel Gas und es wurden viele Wärmepumpen installiert. Dann könnte doch vielleicht schon ein Speicher von 45 oder 50 Prozent reichen.“ Zum Originalkommentar „Händler befüllen die Gasspeicher, nicht Deutschland befüllt diese. Der große Gasspeicher in Rheden ist in Bundeseigentum. Soll der Bund eben für die Befüllung sorgen, wenn ihm daran liegt. Ob das zur Marktwirtschaft passt, ist eine andere Frage.“ Zum Originalkommentar „Im Sommer ist Gas trotz allem günstiger als im Winter. Welchen Grund gibt es, die Gaskapazitäten, die ja schon vorhanden sind, nicht auszunutzen?“ Zum Originalkommentar Leser setzen auf private Vorsorge Ein kleinerer Teil der Leser richtet den Blick auf den eigenen Haushalt. Genannt werden Holzvorräte, Kaminöfen, Wärmepumpen und ein geringerer Gasverbrauch. „Haben noch mindestens 15 Meter Holz gestapelt. Der Winter kann kommen.“ Zum Originalkommentar „Hab genug Holz für meinen Ofen, der heizt leicht die ganze Wohnung …“ Zum Originalkommentar Andere Meinungen sowie sarkastische Beiträge Etliche Kommentare beinhalten sarkastische, ironische oder rein rhetorische Einwürfe und vereinzelte Splittermeinungen. Diese Leser nehmen vor allem die Bezeichnung Jahrhundertwinter und wiederkehrende Warnungen aufs Korn, die sie mit früheren Wetterprognosen vergleichen. „Für den letzten Winter war auch schon ein Jahrhundertwinter vorhergesagt.“ Zum Originalkommentar „War der letzte Winter nicht schon ein Jahrhundertwinter?“ Zum Originalkommentar Diskutieren Sie mit, teilen Sie Ihre Einschätzung und beteiligen Sie sich an der Diskussion im Kommentarbereich. earth FOCUS online Earth widmet sich der Klimakrise und ihrer Bewältigung. Faktenzentriert. Fundiert. Konstruktiv. Jeden Freitag als Newsletter. Hinweis: Die zitierten Kommentare geben ausschließlich die Meinungen unserer Leser wieder und wurden inhaltlich nicht verändert. Analyse und Strukturierung erfolgen mithilfe Künstlicher Intelligenz. Die zusammenfassenden Texte und Einordnungen werden redaktionell kuratiert und bearbeitet.

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