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Heidelberg: Um Abschiebung zu verhindern - Mitarbeiter soll von Asylsuchender sexuelle Dienste verlangt haben

Nation

Weil er Frauen sexuell belästigt haben soll, die im Ankunftszentrum in Heidelberg einen Asylantrag stellen wollten, wird gegen einen Mitarbeiter des Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe ermittelt. Der Mann sei inzwischen vom RP freigestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit.

Den Angaben zufolge hatte sich eine junge Frau Ende Juni an die Polizei gewandt: Der Mann habe ihr in Aussicht gestellt, ihre Abschiebung zu verhindern und im Gegenzug sexuelle Dienste verlangt. Den Vorwürfen zufolge fühlte sich das Opfer so unter Druck, dass es den Beschuldigten mit der Hand befriedigte.

Nachdem der mutmaßliche Täter identifiziert wurde, habe man weitere sechs Frauen ermittelt, die der Beschuldigte ebenfalls zu sexuellen Handlungen habe bewegen wollen. Sie seien auf seine Forderungen aber nicht eingegangen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen sexueller Nötigung.

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