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Heidenheim köpft sich zum Sieg gegen Osnabrück

Sport

In einer sehr abwechslungsreichen Partie ging der 1. FC Heidenheim in der ersten Halbzeit dreimal in Führung. Die Tore erzielten Budu Zivzivadze (10. Minute), Marcel Costly (29.) und Jan Schöppner (45.+2). Niklas Wiemann (23.) und David Kopacz (34.) glichen zweimal aus. In der zweiten Halbzeit fielen die Treffer spät. Marvin Pieringer brachte Heidenheim mit 4:2 in Führung (89.), Robin Meißner (90.+2.) verkürzte nochmal mit einem Handelfmeter. "Wir haben hier in Heidenheim 26 Torschüsse gehabt. Wenn das dieses Jahr nochmal passiert, gibt es von mir eine Kiste Wein für den Trainer", scherzte Osnabrücks Coach Timo Schultz, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden war. Frank Schmidt mit einer Premiere in seiner 20. Saison beim FCH "Gleich mit drei Punkten zu starten, das wünscht man sich, dafür arbeitet man sechs Wochen", sagte Frank Schmidt, der am Samstag (08.08.2026) in seine 20. Saison als Trainer des 1. FC Heidenheim startete. Es sei "mutmaßlich" seine letzte beim Klub von der Ostalb, das sagt er seit einigen Wochen. Es war definitiv seine erste als Absteiger mit den Heidenheimern, die nach drei Jahren in der Bundesliga wieder runter mussten. Aus der anderen Richtung kommt der VfL Osnabrück, der souverän als Meister der 3. Liga aufstieg. Ein großer und lautstarker Auswärtsblock erfreute sich an einer mutigen Mannschaft von Timo Schultz, die früh angriff und auch früh zu einer guten Chance kam, aber im Gewühl wurden mehrere Schüsse des VfL geblockt. Früh gerieten die Niedersachsen allerdings auch in Rückstand, was vor allem den Abschlussqualitäten von Zivzivadze geschuldet war. Der Mittelstürmer nahm einen präzisen Pass von Costly mit und schoss nur den Bruchteil einer Sekunde später zu seinem ersten Saisontor ein. Knappe Abseitsstellung verhindert Zivzivadzes zweites Tor gegen Osnabrück Beinahe wäre schon fünf Minuten später das zweite gefolgt. Doch der Videoassistent sah eine knappe Abseitsstellung vor dem ebenfalls perfekten Abschluss des Georgiers. Heidenheims Führung war verdient, denn der Absteiger stellte das aktivere Team. Osnabrück blieb aber selbstbewusst und kam auch immer wieder in den Strafraum. Das brachte in der 23. Minute erstmals einen Ertrag, als Niklas Wiemann aus sechs Metern zum Ausgleich einköpfte. Heidenheims Neuzugang Costly trifft Das Spiel bot beste Unterhaltung, vor allem dank der bemerkenswerten Torausbeute. Costly, aus der 3. Liga vom FC Ingolstadt 04 nach Heidenheim gekommen, traf nach klugem Querpass von Mathias Honsak zum 2:1 und für seinen zweiten Scorerpunkt. Es folgte der erneute Ausgleich durch das schönste Tor des Nachmittags. David Kopacz schoss aus halbrechter Position und aus gut 20 Metern in den linken Winkel. Zuvor hatte Schöppner den Ball verloren. Der zentrale Mittelfeldspieler machte den Fehler aber wieder wett, als er nach einem Eckstoß mit einem Kopfball zum Pausenstand von 3:2 traf. Heidenheims Conteh nur sieben Minuten auf dem Platz In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel interessant, aber die Zahl der Treffer und auch der guten Chancen sank deutlich. Für Heidenheims Christian Conteh war es ein bitterer Nachmittag. In der 59. Minute eingewechselt, musste er in der 66. wegen einer Oberschenkelverletzung schon wieder vom Platz. Die Osnabrücker überzeugten spielerisch bis zum Schluss, schafften es aber lange nicht mehr, gefährlich zu werden. Nach Pieringers Kopfballtor, erneut nach einem Eckstoß, schien die Partie entschieden. Doch Meißner verwandelte in der Nachspielzeit einen Handelfmeter, sodass der VfL nochmal herankam. Der ersehnte letzte Ausgleich gelang aber nicht mehr. Die "mutmaßlich" letzte Saison von Frank Schmidt beim 1. FC Heidenheim begann daher mit einem Sieg. Heidenheim bei der Hertha, Osnabrück gegen Magdeburg

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