"Heidifest" München: Stefan Raab lästert über Auftritt von Naomi Campbell
Blamage am DJ-Pult?
Stefan Raab lästert über Naomi Campbell bei "HeidiFest"
Von t-online
Aktualisiert am 19.09.2026 - 19:19 UhrLesedauer: 2 Min.
RTL bringt Heidi Klum und ihre Gäste ins Fernsehen. Ein prominenter TV-Kollege hat zu den Auftritten eine klare Meinung.
Gewagte Outfits, gewagte Gesangs- und Musikeinlagen – und dazu viel Bier. Heidi Klum hat am Donnerstagabend zur Einstimmung auf die Wiesn zum zweiten Mal ihr "HeidiFest" im Münchner Hofbräuhaus gefeiert. Mehr als zwei Stunden lang sieht dieses Mal RTL dabei zu, wie Musiker, die man lange nicht gesehen hat, ihre alten Hits sangen oder ihren Mund zum Playback bewegten.
Heidi Klum beim "HeidiFest": Erster Auftritt empört Fans
Stefan Raab fand in seiner anschließenden Sendung "Stefan Raab Show" am Donnerstagabend spöttische Worte vor allem für den Auftritt von Model-Kollegin Naomi Campbell am DJ-Pult. "Was hätten wir ohne diesen Auftritt von Naomi Campbell gemacht?", fragte Raab scherzhaft, nachdem zuvor Sequenzen ihres Auftritts eingespielt wurden, in denen man das Model sieht, wie sie einen Regler des Mischpults bewegt. Dabei soll es sich laut Raab um den Laut- und Leise-Regler gehandelt haben. Blöd nur, laut Stefan Raab, dass sich an der Lautstärke aus den Boxen rein gar nichts änderte.
Auch andere Künstler des Abends bekamen von Stefan Raab ihr Fett weg. So zum Beispiel Katja Ebstein, die laut Raab kaum einen geraden Ton traf. Die 81-jährige Musikerin, die Anfang der Siebzigerjahre beim Eurovision Song Contest den dritten Platz belegte, sang ihren Song "Wunder gibt es immer wieder" live. Die Stimmung im Publikum flachte während ihrer Performance jedoch merklich ab.
RTL feiert das "HeidiFest" als Erfolg
RTL aber feiert das Ganze als Erfolg – vor allem beim jungen Publikum: "'HeidiFest' gewinnt die Primetime unter den Privatsendern beim jungen Publikum und legt gegenüber dem Vorjahr deutlich zu", heißt es in einer Mitteilung des Kölner Senders: 9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Im vergangenen Jahr – als das Format noch bei der ProSieben-Konkurrenz lief – waren es laut Senderangaben noch 6,7 Prozent gewesen.