DAX +1,39 % 25.968,24 Pkt 15:11:43 MDAX +0,62 % 32.417,69 Pkt 15:11:43 Euro Stoxx 50 +0,78 % 6.407,44 Pkt 15:11:30 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,30 % 4.094,70 USD 15:16:41 Silber -1,45 % 56,95 USD 15:16:35 Brent -5,14 % 83,41 USD 15:16:40 WTI -6,52 % 79,15 USD 15:16:42 Bitcoin -1,12 % 62.768,01 USD 15:26:40 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 15:25:55 EUR/GBP +0,02 % 0,85620 GBP 15:26:34 EUR/CHF +0,43 % 0,93270 CHF 15:26:43 EUR/JPY -2,23 % 180,463 JPY 15:26:43

Heizölpreise sinken: So viel kosten 100 Liter Heizöl aktuell

Wirtschaft

Wie lange hält der Trend an? Heizölpreise im Sinkflug Von Jennifer Buchholz 03.08.2026 - 13:39 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Die Heizölpreise sinken zum Wochenstart spürbar. Doch mehrere Krisenherde weltweit könnten die Entspannung schnell wieder beenden. Zum Wochenstart können Besitzer von Ölheizungen etwas aufatmen: Der Heizölpreis ist bundesweit gesunken. Laut dem Heizölportal Tecson kosten 100 Liter jetzt durchschnittlich 136,20 Euro. Das sind 4,5 Prozent weniger im Vergleich zum jüngsten Hoch am 24. Juni 2026 (142,60 Euro). Dass der Heizölpreis dennoch überdurchschnittlich hoch ist, zeigen der Monats- und der Jahresvergleich: Am 3. Juli 2026 lag der bundesweite Durchschnitt bei 128,60 Euro. Am 2. August 2025 kostete dieselbe Menge sogar nur 96,80 Euro – ein Unterschied von 40,7 Prozent. Info Bei den Angaben handelt es sich um bundesweite Brutto-Durchschnittswerte. Basis dafür ist eine Bestellmenge von 3.000 Litern Heizöl in Standardqualität. Regionaler Vergleich Auch die Lieferanten in den einzelnen Bundesländern haben ihre Heizölpreise bereits gesenkt, wie Daten des Heizölvergleichsportals Esyoil zeigen. Am teuersten bleibt die Heizölbestellung in Schleswig-Holstein mit 142,79 Euro. Auch in Hamburg (141,42 Euro), Bremen (141,02 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (138,94 Euro) liegen die Preise deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Am günstigsten bestellen derzeit Kunden in Baden-Württemberg: Hier werden im Schnitt nur 121,65 Euro fällig. Ebenfalls vergleichsweise preiswert bestellen Verbraucher in Bayern (122,46 Euro) und im Saarland (124,96 Euro). (Stand: 3.8.2026, 13.50 Uhr) Im Einzelnen: Baden-Württemberg: 122,66 Euro Bayern: 122,34 Euro Berlin: 129,12 Euro Brandenburg: 129,77 Euro Bremen: 144,55 Euro Hamburg: 138,04 Euro Hessen: 133,15 Euro Mecklenburg-Vorpommern: 138,17 Euro Niedersachsen: 138,39 Euro Nordrhein-Westfalen: 133,20 Euro Rheinland-Pfalz: 128,40 Euro Saarland: 124,36 Euro Sachsen: 130,90 Euro Sachsen-Anhalt: 137,74 Euro Schleswig-Holstein: 139,71 Euro Thüringen: 133,06 Euro Aktuelle Lage Auslöser für die sinkenden Preise ist unter anderem die geopolitische Lage in Nahost. US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben den Großangriff auf den Iran vorerst gestoppt. Zudem will er neuen Verhandlungen eine Chance geben. Die Gespräche sollten am Montagnachmittag beginnen. Im Mittelpunkt stehen die Öffnung der Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm. Trotz allem bleibt die Lage angespannt. Neben Hormus gerät eine zweite Seestraße unter Druck: An der Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer drohen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Sperrung und haben bereits saudische Öltanker beschossen. Ein weiteres Problem ergibt sich durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine: Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien und Ölhäfen haben rund 40 Prozent der dortigen Ölexportkapazität lahmgelegt. Zahlreiche Tankstellen können keinen Sprit verkaufen – die Tanks sind schlichtweg leer. Und selbst hierzulande gibt es Faktoren, die die Energiepreise in die Höhe treiben: Die niedrigen Wasserpegel in den deutschen Flüssen zwingen die Frachtkähne dazu, teils nur mit 20 bis 30 Prozent Ladung zu fahren. Das lässt wiederum die Frachtkosten stark steigen. Eine Entlastung für den Ölmarkt kommt von der Opec+: Sie hebt ihre Fördermenge im September weiter an. Das sind die Top-Fragen des Tages: Kaufen oder warten? Ob sich für Besitzer von Ölheizungen eine günstigere Kaufoption ergibt, hängt zum größten Teil von den kommenden Gesprächen zwischen den USA und dem Iran ab. Verlaufen diese positiv, könnte sich die Lage auf dem Ölmarkt weiter entspannen und die Heizölpreise könnten weiter sinken. Erste Auswirkungen könnten sich bereits in der Nacht ergeben oder am Dienstagmorgen erkennbar sein. Für Verbraucher heißt das: Die Preise dürften schwankungsanfällig bleiben – sowohl nach oben als auch nach unten.

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