Heiztechniken verglichen: Das kostet die neue Heizung jetzt
Techniken im Preisvergleich
Das kostet eine neue Heizung jetzt
25.09.2026 - 07:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer eine neue Heizung kauft, zahlt je nach Modell teils deutlich mehr als noch vor einem Jahr.
Die Preise für eine neue Heizung steigen seit Jahren – je nach Heiztechnik jedoch unterschiedlich stark. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Energieberatung der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH). Für dieses Jahr zeichnet sich bisher ein besseres Bild ab. Die Preise haben sich stabilisiert oder sind gesunken.
Vergleich von 21 Heiztechniken
Für ihre Energieberatung verglichen die Verbraucherschützer die Angebote für 21 verschiedene Heiztechniken miteinander, die ihnen bei der Energieberatung vorgelegt wurden. Die Angebote enthielten neben dem betriebsfertigen Anschluss der neuen auch die Entsorgung der alten Heiztechnik. Nicht inkludiert waren neue Heizleitungen und Heizflächen. Insgesamt lagen den Experten je Heizungsart 47 bis 129 Rückmeldungen vor.
Das Ergebnis: Die Kosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liegen in diesem Jahr durchschnittlich bei 36.000 Euro – so viel wie im Vorjahr. Der Preis für eine Gasheizung blieb ebenfalls stabil und liegt bei 16.000 Euro. Scheitholzvergaserkessel haben sich um 11 Prozent verteuert und kosten nun rund 30.000 Euro. Ebenfalls teurer wurde die Luft-Luft-Wärmepumpe. Ihr Preis stieg um acht Prozent. Mit deutlich unter 20.000 Euro liegt sie jedoch noch auf einem vergleichsweise niedrigen Preisniveau.
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Günstiger wurden in diesem Jahr bisher Brennstoffzellen mit Gas-Blockheizkraftwerk (aktueller Preis um die 57.000 Euro) sowie Holzhackschnitzelöfen mit Solarthermieanlagen (aktueller Preis etwa 59.000 Euro). Ihr Preis sank im Schnitt um zwei Prozent.
Insgesamt sind die Preise für nicht geförderte Heiztechniken genauso stark gestiegen wie für geförderte, heißt es in der Analyse.
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Das sind die Top-Fragen des Tages:
Hohe Nachfrage, hohe Kosten
Als Gründe für die hohen Preise führen die Verbraucherschützer bei Wärmepumpen unter anderem den dreistufigen Vertrieb, die hohen Mehrwertsteuersätze, die hohen Ansprüche bei der Installation sowie die teilweise hohe Nachfrage an.
Die Verbraucherschützer raten, den Heizungstausch nicht zu lange hinauszuzögern. Nicht nur wegen der möglicherweise (wieder) steigenden Preise. Als weiteres Argument führen sie die halbjährlich sinkenden Fördersätze an. Noch wird die Anschaffung der Wärmepumpe mit bis zu 80 Prozent gefördert. Darin enthalten ist etwa der Klimageschwindigkeitsbonus in Höhe von 16 Prozent. Zum 1. Februar 2027 sinkt er auf 12 Prozent, zum 1. August 2027 auf acht Prozent – zum 1. August 2028 entfällt er komplett.