Hektik hinter den Kulissen: Bochum mächtig unter Druck
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Die Pfiffe zur Pause und erst recht nach Spielschluss waren nicht zu überhören. Kein Wunder, dass die Fans des VfL nach zwei Pleiten in Folge „anne Castroper“ schon wieder heiß laufen. Erst das 0:1 gegen Hertha, jetzt das 0:1 gegen Aufsteiger Osnabrück. Auch der zwischenzeitliche Auswärtssieg in Braunschweig (0:1) ändert nichts daran, dass der Zweitliga-Start des Pottclubs – mal wieder – missglückt ist...
Hektik hinter den Kulissen. Bochum mächtig unter Druck!
Chefcoach Uwe Rösler (57) hatte schon vor Wochen gewarnt, dass die bevorstehende Saison schwierig werden konnte. Und im gleichen Atemzug dringend weitere Verstärkungen gefordert. Dass er mit seiner Einschätzung richtig liegt, untermauerte der Auftritt gegen die Niedersachsen. Fleißig, engagiert, aber ohne Durchschlagskraft. Besonders Sturm-Latte Philipp Hofmann (33) ist vorne auf sich allein gestellt. Sein Kopfball kurz vor Ende an die Latten-Unterkante (86.) war fast schon die einzige, nennenswerte Torgefahr im gesamten Spiel.
Trotzdem wollte sich Rösler anschließend nicht mehr auf neue Personal-Diskussionen einlassen. „Ich habe schon vor drei Monaten gesagt, was wir brauchen. Jetzt sind andere dran,“ erstickte er entsprechende Nachfragen gleich im Keim. Und weiter: „Das sind im Moment alle Waffen, die wir haben. Damit ziehen wir in den Krieg.“ Zufrieden klingt anders...
Fakt ist: Die Zeit drängt. Bereits am Dienstagabend schließt hierzulande um 20 Uhr das Sommer-Transferfenster. Vor allem im zentralen Mittelfeld, aber auch im Angriff, hat Bochum große Lücken. Zumal noch Verletzungspech dazu kommt. So fällt der wichtige Neuzugang Jean-Manuel Mbom (26/Sprunggelenk) bekanntlich mehrere Monate aus.