DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,01 % 63.285,90 Pkt 06:10:45 Gold +0,45 % 3.916,40 USD 06:15:40 Silber +1,96 % 50,24 USD 06:15:37 Brent -3,21 % 109,79 USD 06:13:46 WTI -3,45 % 100,53 USD 06:15:21 Bitcoin -0,01 % 78.228,00 USD 06:25:37 EUR/USD +0,04 % 1,11870 USD 06:25:27 EUR/GBP -0,14 % 0,83460 GBP 06:25:46 EUR/CHF -0,03 % 0,92060 CHF 06:25:45 EUR/JPY -0,05 % 176,387 JPY 06:25:48

Hendrik Holt flieht bei Freigang: Befindet er sich in Moskau?

Nation

Bestätigen ließ sich dies aber vorerst nicht. Die Staatsanwaltschaft war dazu am Donnerstagabend nicht mehr erreichbar. Auf einem Instagram-Account, hinter dem offenbar Hendrik Holt steckt, wurde ein Bild mit der Aufschrift "Liebesgrüße aus Moskau sehr schön hier der Kaviar ist fantastisch" gepostet. Bestätigt ist, dass Hendrik Holt am vergangenen Dienstag nicht von einem genehmigten, unbegleiteten Ausgang in ein Gefängnis bei Berlin zurückkehrte. Laut Staatsanwaltschaft Osnabrück wird seither nach ihm gefahndet. Zuerst hatte die "Hannoversche Allgemeine" (HAZ) darüber berichtet. Laut Staatsanwaltschaft befindet sich Holt bereits seit längerer Zeit im offenen Vollzug.

Schreiben lässt Flucht erahnen

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sprach gegenüber dem NDR Niedersachsen von einem Schreiben, das aus dem Umfeld Holts stammen soll und in dem stehe: "Hendrik Holt kommt nicht zurück". Dieses Schreiben hat die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben erhalten. Auch der JVA sei das Schreiben geschickt worden. Aufgrund weiterer Informationen aus den Ermittlungen sei von einer Flucht Holts auszugehen, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

2022 zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt

Holt war 2020 im Berliner Hotel Adlon festgenommen worden. Im Jahr 2022 wurde er vor dem Landgericht Osnabrück in mehreren Verfahren zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt. Dabei ging es um bandenmäßigen Betrug, Bestechung, Urkundenfälschung. Gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern hatte er internationalen Energiekonzernen teils frei erfundene Windpark-Projekte angeboten und dafür Millionenbeträge verlangt. Zudem hatte er ausländische Diplomaten bestochen, um sich mit einem Diplomatenpass gegen deutsche Strafverfolger immun zu machen. In der ARD-Doku „Holt - Der Windkraft-Schwindler“ wurde der Fall nacherzählt. Auch Hendrik Holt kam darin zu Wort.

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