DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,48 % 77.803,53 USD 22:08:00 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,26 % 175,614 JPY 22:07:56

Hendrik Holt: Windkraftbetrüger hat Familie bei Flucht zurückgelassen

Nation

Holt ist auf der Flucht, seitdem er nicht von einem genehmigten Ausgang in die Justizvollzugsanstalt Berlin zurückkehrte, wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück mitteilte. In Berlin war Holt im offenen Vollzug. Nach dem 36-Jährigen aus dem emsländischen Haselünne wird mit einem Europäischen Haftbefehl gefahndet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Wo genau sich Holt aufhält und wie ihm die Flucht gelungen ist, dazu schweigen die Ermittler derzeit – mit Verweis auf »fahndungstaktische Gründe«.

Holt, über den es auch eine ARD-Doku gibt (»Holt – Der Windkraft-Schwindler«), hatte unter anderem Windparks an ausländische Stromkonzerne verkauft, die es in Wahrheit gar nicht gab. Zudem hatte er ausländische Diplomaten bestochen, um mit einem Diplomatenpass die Strafverfolgung zu verhindern.

Der Hochstapler, der ganze Windparks erfand – und verkaufte: Hendrik Holt leimte Energiekonzerne und die Münchner Sicherheitskonferenz. Bei seinem letzten Coup wollte er offenbar mehr als 100 Millionen Euro kassieren. Lesen Sie hier mehr. Und den Podcast zum Fall hören Sie hier.

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