DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Hensoldt plant neues Entwicklungszentrum in Leinfelden

Wirtschaft

Bis Ende 2027 soll das neue Entwicklungszentrum von Hensoldt in Leinfelden bezogen sein. Dort sollen rund 300 Stellen entstehen. So sieht die Kooperation von Hensoldt und Bosch aus Hensoldt wird freie Flächen von Bosch Powertools in Leinfelden anmieten. Im Fokus des neuen Standortes stehen den Angaben zufolge Software-Architekturen für vernetzte, updatefähige Verteidigungssysteme sowie die Weiterentwicklung von Entwicklungsprozessen, wie sie in der Automobilentwicklung seit Jahren etabliert seien, teilte Hensoldt mit. Das Unternehmen ist in Baden-Württemberg bereits an mehreren Standorten vertreten: in Ulm, Oberkochen, Immenstaad am Bodensee, Pforzheim und Aalen. Bosch: "Kompetenzen in der Region halten" Darüber hinaus sieht die Kooperationsvereinbarung der beiden Unternehmen vor, dass Bosch-Mitarbeiter mit geeignetem Profil einen neuen Job in dem Entwicklungszentrum erhalten können. Das könnten laut einer Mitteilung von Bosch Mitarbeitende etwa aus den Bereichen Systementwicklung, Softwareentwicklung und Elektrotechnik sein. Wer hier eine Qualifikation hat, kann sich auf die Stellen bei dem Sensor- und Radarspezialisten bewerben. Bosch betont in der Mitteilung: Man habe frühzeitig damit begonnen, den Strukturwandel in der Automobilindustrie aktiv zu gestalten. Ziel sei es, wertvolle Kompetenzen in der Region zu halten und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu sichern. Wirtschaftslage bei Bosch weiter schwierig Der Auto-Zulieferer leidet nicht nur in seinem Kernbereich, wo ihm unter anderem der schleppende Wandel zur Elektro-Mobilität zusetzt, sondern auch in fast allen anderen Geschäftsfeldern. Nach eigenen Angaben ist Bosch in vielen Bereichen mittlerweile nicht mehr wettbewerbsfähig. Um das Ruder herumzureißen, wird kräftig an Personal und Strukturen gespart. Allein in der Zuliefersparte will der Konzern in den kommenden Jahren bis zu 22.000 Stellen streichen.

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