Herbstferien-Start in NRW
THEMA DES TAGES
Ferienstart in NRW • Erst vor etwa sechs Wochen sind in NRW die Sommerferien zu Ende gegangen - und heute ist schon wieder letzter Schultag. Dann gibt es für die etwa 2,5 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen zwei Wochen Herbstferien. Am Flughafen Düsseldorf soll es heute besonders viele Abflüge geben, mehr als in den Sommerferien. Auf NRW-Autobahnen müssen Reisende zu den Herbstferien vor allem im Großraum Köln/Bonn und im Ruhrgebiet mit Staus rechnen. Besonders betroffen ist der Bereich um Bochum und Oberhausen. Am ersten Ferienwochenende wird die A43 bei Bochum in beiden Richtungen voll gesperrt.
Am Freitagnachmittag dürfte es auf den Autobahnen besonders voll werden, weil Berufspendler auf die ersten Urlauber treffen, prognostiziert der ADAC. Wer heute starten muss, sollte möglichst morgens oder abends losfahren. Am Samstag und Sonntag erwartet der ADAC weniger Verkehr. Auf dem Weg an die Küste müssen Urlauber aber mit Staus rechnen. Wer per Bahn mit einem Ticket ohne Zugbindung reist, sollte laut Deutscher Bahn am besten die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator nutzen.
Kitas schließen wegen zu wenig Kindern • Noch vor kurzem haben Eltern in NRW gegen zu wenige Kitaplätze demonstriert. Plötzlich gibt es zum Teil eine ganz andere Situation: Viele Einrichtungen haben Plätze frei. Die Folge: Kitas geben einzelne Gruppen auf oder schließen sogar ganz. Das betrifft mittlerweile auch NRW-Großstädte. Die Zahl der Geburten ist in Nordrhein-Westfalen so niedrig wie seit vielen Jahren nicht. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Verbrenner-Aus wird weiter aufgeweicht • Deutschland und Frankreich haben sich auf eine gemeinsame Position geeinigt, die eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Aus bis 2035 vorsieht. Das deutsch-französische Kompromisspapier sieht laut "Handelsblatt" jetzt unter anderem vor, dass die Hersteller ihre durchschnittlichen Emissionen ab 2035 nur noch um 90 Prozent reduzieren müssten, ohne die verbleibenden 10 Prozent kompensieren zu müssen. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, dass die restlichen 10 Prozent komplett durch CO2-neutrale Kraftstoffe oder grünen Stahl kompensiert werden müssen.
Schachtel Zigaretten kostet 2030 fast 12 Euro • Der Bundestag hat eine höhere Tabaksteuer beschlossen. Sie soll schrittweise erhöht werden. Eine Schachtel mit 20 Zigaretten soll bis 2030 im Schnitt fast vier Euro teurer werden und dann 11,78 Euro kosten. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), begrüßt die Steuererhöhung. Rauchen koste jedes Jahr etwa 131.000 Menschen das Leben. Höhere Preise könnten vor allem Jugendliche davon abhalten, überhaupt mit dem Rauchen anzufangen.
DAS WETTER
Mix aus Sonne und Wolken, später Regen • Nach Auflösung von Nebelfeldern gibt es einen Wechsel aus Sonne und mal mehr, mal weniger Wolken. Zunächst bleibt es überall trocken. Am Nachmittag und Abend nimmt die Bewölkung von den Niederlanden zu und gegen Abend zieht von dort schauerartiger Regen auf. Zuvor wird es für die Jahreszeit sehr warm mit 18 Grad im Oberbergischen Land bis örtlich 23 Grad in der Kölner Bucht, rund um Winterberg sind es 15 bis 17 Grad.
UND ÜBRIGENS ...
Luxus-Brot für 20 Euro in Lüdinghausen • Schon seit einiger Zeit gibt es in der US-Metropole New York City einen Riesen-Hype um ein Roggensauerteigbrot für 60 Dollar. Was der "Big Apple" kann, kann Lüdinghausen auch. Am Wochenende gibt es dort einen Laib "Landgrafenbrot" für 20 Euro. Bäcker Jörg Terjung verkauft es auf der Burg Vischering. Heute ist übrigens Welttag des Brots. Deutschland ist international für seine einzigartige und vielfältige Brotkultur bekannt, die übrigens seit 2014 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählt.