Hessen am Morgen: Die Nachrichten im Ticker vom 01.09.2026
Fundsachen beim Hessentag - Großteil lagert noch im Fundbüro
Sollten Sie dieses Jahr in Fulda auf dem Hessentag Ihr Herz an die schöne Stadt verloren haben - da können wir Ihnen nicht weiterhelfen. Sollten Sie aber einen Regenschirm, ein Laufrad, eine Drohne oder ein Smartphone verloren haben, dann geht das schon eher. Über 600 Gegenstände wurden im Fundbüro der Stadt während des Hessentags abgegeben und der Großteil ist noch da.
Verbinden Sie's doch einfach nochmal mit einem Ausflug nach Fulda. Wer aber - unverständlicherweise - nicht nochmal in die Stadt möchte, dem würde das Fundbüro den verlorenen Gegenstand auch zuschicken. Man muss bloß beweisen, dass es einem selbst gehört.
Finden Sie ein Wort, auf das sich nichts reimt!
Heute wird der inoffizielle "No Rhyme or Reason Day" begangen - also ein Aktionstag für Wörter, auf die sich kein sauberer Reim finden lässt (unreine zählen nicht). Welches deutsche Wort fällt Ihnen ein, auf das sich nichts reimt? Schreiben Sie mir gerne und wir sammeln - und die anderen Leserinnen und Leser dürfen versuchen, Sie zu widerlegen. Ansonsten hätte ich hier auf eine Auswahl, bei denen mir Ad hoc nichts eingefallen ist.
Mensch
zwölf
Pfirsich
Frühstück
Eichhörnchen
Teufel
Jan aus Burgwald schlägt vor: "Blubbern, darauf kenn' ich keinen Reim." Und Leserin Heidi schreibt mir: "Auf Auto reimt sich nix".
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Wetter: Sonne bei bis zu 25 Grad
Was hat uns die Katze heute vor die Tür gelegt? Sonnenschein! Vor allem im Süden scheint die auch länger, oft bleibt es trocken. Im Norden gibt es am dem Mittag auch mal ein Schauer, Blitz und Donner. Die Höchstwerte: zwischen 19 und 25 Grad. Die 25 werden vor allem rund um und im Rhein-Main-Gebiet erreicht, Richtung Norden wird's dann - peu a peu, je mehr man auf der Karte nach oben geht - ein paar Grad weniger. Und: Heute windet es nicht so sehr, wie es gestern noch windete. Einen schönen Tag Ihnen!
Frankfurt vertritt Deutschland bei der Tram-EM
Es ist die normalste Meisterschaft der ganzen Welt: mit der Straßenbahnahn einen Ball anschubsen, punktgenauses Bremsen, Haltestellen-Memory und Kegeln mit der Bahn. Ja, es geht um Straßenbahnen, also Trams. Vor zwei Jahren hat es hier in Frankfurt die Europameisterschaft der Straßenbahnfahrer gegeben. Dieses Jahr findet die Tram-EM in Warschau (Polen) statt und unsere Frankfurter Verkehrsbetriebe sind deshalb schon fleißig am Üben. Frankfurt vertritt nämlich Deutschland - unter 25 anderen europäischen Teams in Warschau. Wir sind die einzige deutsche Stadt, die sich für die Tram-EM qualifiziert hat.
Robin Hepp wird dabei sein und übt schon fleißig mit den türkisen VGF-Bahnen. In Warschau wird er dann allerdings eine polnische Tram fahren müssen. Und es gibt noch ein paar andere Herausforderungen: "Normalerweise versucht man ja nicht, auf einen Gegenstand draufzufahren", sagt Hepp - Kegeln sei seine Lieblingsdisziplin. Für die Europameisterschaft ab dem 19. September sei es am wichtigsten, ein gutes Gefühl für die Bahn zu haben.
Felsbrocken stürzen nahe Loreley auf Bundesstraße
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Wir schauen jetzt aber trotzdem auf die Felsenriffe der Loreley - und wagen einen kleinen Blick über den hessischen Tellerrand nach Rheinland-Pfalz: Auf die Bundesstraße nahe des berühmten Loreley-Felsens sind gestern Steinbrocken gestürzt. Die Straße musste gesperrt werden. Bei den Kollegen vom SWR können Sie alles darüber nachlesen:
Das hat auch Auswirkungen auf den Verkehr in Hessen: Die B42 (Koblenz - Rüdesheim) ist noch bis voraussichtlich 9 Uhr zwischen St. Goarshausen und Kaub gesperrt.
Maintal rüstet auf - für den Notfall
Strom weg, Handynetz weg - und wie bekommt man jetzt Hilfe? Genau für diesen Fall rüstet Maintal, die bevölkerungsreichste Stadt des Main-Kinzig-Kreises, jetzt auf. Die Stadt hat drei große Notstromaggregate für rund 340.000 Euro angeschafft. Die sollen bei einem längeren Stromausfall einspringen und wichtige städtische Gebäude unabhängig weiter mit Strom versorgen - also nicht die private Kühltruhe, aber immerhin!
So können zum Beispiel sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme geöffnet bleiben. Hier bekommen die Maintaler im Ernstfall Erste Hilfe, Trinkwasser, Informationen und Hilfe - und können etwa einen Notruf absetzen lassen, wenn das Telefon nicht mehr funktioniert. Die Stadt sagt aber auch: Für die ersten Tage einer Krise sollte jeder selbst Wasser, Lebensmittel, Taschenlampen und Batterien zu Hause haben.
Feueralarm in Wiesbadener Restaurant - heiße Fritteuse macht Probleme
In der Küche eines Restaurants am Kochbrunnenplatz in der Wiesbadener Innenstadt ist es gestern am frühen Abend zu einem Brand gekommen. Dichter Qualm breitete sich im gesamten Gebäude aus, das nicht weit von der Hessischen Staatskanzlei - also dem Amtssitz von Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) - entfernt ist.
Für die Einsatzkräfte war es schwierig, den Brand zu bekämpfen. Grund war dabei auch eine heiße Fritteuse - die machte das löschen besonders schwer, weil sie nicht schnell genug abgekühlt werden konnte.
Bei dem Feuer wurde ein Angestellter des Restaurants verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ihm wünschen wir gute Besserung! Zur Brandursache und Höhe des Schadens gibt es bislang noch keine Infos.
Guten Morgen!
Guten Morgen, die Post ist da! Es ist Dienstag, der 1. September und wir liefern heute digital: Nachrichten aus der Nacht, Wetter, Verkehr, Politik und alles andere, was uns Hessen an diesem Morgen sonst so in den Briefkasten wirft.
Mein Name ist Simon Rustler, ich bin Ihr Ticker-Postbote bis 10 Uhr - Sie können mir jederzeit (portofrei) schreiben. Ich freue mich, wenn Sie's tun, mir Hinweise geben, Anmerkungen loswerden und Fotos zeigen möchten. Einfach hier unten übers Formular. Steigen Sie in die Postkutsche ein - und los geht's!
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