Hessen am Morgen: Die Nachrichten im Ticker vom 16.09.2026
Hessen am Morgen Revolution im Lieferverkehr? Lkw ohne Fahrer rollt durch Edermünde
Jetzt live: Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Wir starten mit Ihnen in den Mittwoch.
Es gibt neue Meldungen
Automatisch aktualisieren
09:03 Uhr
CDU: "Brandmauer" ohne "Brandmauer"
In der CDU wächst der Widerstand gegen die viel beschworene "Brandmauer" zur AfD. Auch in Hessen wollen Politiker den Begriff nicht mehr verwenden. An der inhaltlichen Abgrenzung zur AfD halten sie jedoch fest.
08:57 Uhr
Gerstungen wird doch nicht hessisch
Der Vorstoß hatte für Aufsehen gesorgt: Die Thüringer Gemeinde Gerstungen brachte aus Unzufriedenheit mit der eigenen Landesregierung vor ein paar Tagen einen Wechsel der Gemeinde nach Hessen ins Gespräch. Doch dazu wird es nicht kommen.
Ein solcher Schritt solle nun doch nicht geprüft werden, sagte Gerstungens Bürgermeister Daniel Steffan (CDU). "Ein Wechsel nach Hessen ist aktuell politisch in der Gemeinde nicht durchsetzbar." Die Probleme, die ihn zu der Debatte veranlasst hätten, blieben aber bestehen. Deshalb fordert die Gemeinde mehr Geld vom Land, berichtet der MDR.
08:43 Uhr
Frühe Weinlese, kleinere Trauben, gute Qualität
Beim Klimawandel ist nicht alles schlecht. Die Weinbauverbände der beiden hessischen Anbaugebiete Rheingau und Bergstraße erwarten eine sehr frühe Lese mit eher kleinen Beeren - und guter Qualität.
Wegen des langen trockenen Sommers habe die Weinlese in dem Gebiet mit mehr als 3.000 Hektar Rebfläche überaus früh schon Mitte August begonnen. Bei der Qualität erwarte man "einen tollen Jahrgang". Das gelte sowohl für Rot als auch für Weiß. Die Riesling-Beeren etwa seien "sehr gesund".
08:40 Uhr
Windrad-Schwertransporter blockiert A5
Auf der A5 bei Alsfeld (Vogelsberg) klemmt es derzeit: Zwischen der B49 und der A5 steckt ein defekter Schwertransporter fest, der einen Windrad-Flügel geladen hat.
08:36 Uhr
documenta 16 startet Ticketverkauf
Lange war nichts mehr zu hören von der documenta in Kassel. Nach der von Antisemitismus-Vorwürfen überschatteten documenta 15 im Jahr 2022 schien zeitweise die ganze Weltkunstschau infrage zu stehen. Doch im Dezember 2024 präsentierte die Findungskommission mit Naomi Beckwith eine neue künstlerische Leiterin mit internationalem Ruf. Die amerikanische Kuratorin kündigte damals an, mit der documenta 16 Brücken bauen, nicht provozieren zu wollen.
Nun ist die Website der d16 mitsamt Ticketshop online gegangen. Welche Künstlerinnen und Künstler vom 12. Juni bis zum 19. September 2027 in Kassel dabei sein werden, ist noch nicht bekannt. Die Internetseite gibt Einblicke in das künstlerische Konzept, das neue Erscheinungsbild und das Vermittlungsprogramm. In Zeiten einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung solle die documenta 16 ein Ort für transkulturellen Dialog sein, hieß es.
08:32 Uhr
Nutzer: Fürs Auto wird mehr getan als für den ÖPNV
Es ist gar nicht so leicht, aufs Auto zu verzichten, das zeigen die Kommentare, die mich erreichen. In unserer Umfrage führt derzeit übrigens das Zu-Fuß-Gehen.
Zitat
Nun, ich würde den ÖPNV oder das Fahrrad gerne mehr nutzen. Dafür zahle ich auch jeden Monat mein Deutschlandticket. Wenn ich dann sehe, wie Maintal und Frankfurt bzw Hanau per ÖPNV oder Fahrrad verbunden sind, sehe ich da Luft nach oben. Für Auto wird sehr viel mehr getan und das können nicht alle benutzen (zu jung, zu wenig Geld, Gesundheit, etc.). Bei einem guten ÖPNV mit elektrischen Bussen, Bahnen und guten Fahrradwegen wäre der Spritpreis egal. Deswegen sollte auch mehr dafür getan werden, den Verkehr (und Gebäudeheizung) zu elektrifizieren. Zitat von hessenschau.de-Nutzer Andreas
Zitat Ende
Zitat
Wir haben mehrere Jahre, auch mit kleinen Kindern, ohne Auto gelebt. Seitdem ich chronisch krank bin, ist das leider nicht mehr denkbar, denn meine Alternative zum Auto ist ehrlich gesagt zu Hause bleiben. Selbst Carsharing, was es bei uns in der Stadt an vielen Stellen gibt, ist für mich leider nicht mehr denkbar. Dass die nächste Bushaltestelle seit dem letzten Fahrplanwechsel sehr viel eingeschränkter angefahren wird, hilft da auch nicht weiter. Zitat von hessenschau.de-Nutzerin Maria
Zitat Ende
Zitat
Meine Arbeitsstelle ist 26 Kilometer entfernt. Wenn ich die Öffis nehme, brauche ich 1,5 Stunden. Mit dem E-Bike 1 Stunde. Da ist klar, was ich nehme. Zu Fuß mache ich seit Jahren schon den Einkauf. Zitat von hessenschau.de-Nutzerin San
Zitat Ende
08:14 Uhr
Revolution im Lieferverkehr? Lkw ohne Fahrer rollt durch Edermünde
Ein Lkw fährt durch Edermünde (Schwalm-Eder), aber niemand sitzt am Steuer! Der Discounter Lidl testet dort gemeinsam mit dem schwedischen Unternehmen Einride einen kabinenlosen Elektro-Lkw im echten Lieferbetrieb.
Der Lastwagen fährt selbstständig vom Verteilzentrum zu einer nahegelegenen Filiale. Vier Monate lang soll ausprobiert werden, ob solche Fahrzeuge feste Lieferstrecken übernehmen können. Der Lkw soll bis zu dreimal täglich unterwegs sein und dabei insgesamt rund 3.000 Paletten transportieren. Für den Test hat das Kraftfahrt-Bundesamt den Betrieb auf öffentlichen Straßen genehmigt. Edermünde wird damit zum Testort für eine Technologie, die den Lieferverkehr künftig verändern könnte.