Heute ab 19 Uhr größtes Kartrennen der Welt: Verstappen fordert 100 Fahrer gleichzeitig heraus
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Mal wieder tauscht Max Verstappen (28) seinen Formel-1-Boliden gegen ein anderes Gefährt ein. Doch diesmal nicht etwa wieder gegen ein GT-Auto, womit er in diesem Jahr bereits bei den 24h vom Nürburgring oder bei einem NLS-Rennen an den Start ging, sondern gegen ein Kart. Zurück zu den Wurzeln also.
So wartet am heutigen 16. September, veranstaltet von Red Bull, eine neue Motorsport-Herausforderung auf den viermaligen F1-Weltmeister – nur drei Tage nach dem Spanien-Grand-Prix und der Premiere in Madrid. Los geht es ab 19 Uhr deutscher Zeit. Bei „Max vs. 100“ veranstaltet der Energydrink-Konzern das größte Kartrennen der Welt. Das Ziel ist klar: Verstappen startet als Letzter und soll durch das Feld pflügen und möglichst alle 100 Gegner überholen.
Dafür lädt Red Bull viele bekannte Persönlichkeiten wie Leo Neugebauer (Welt- und Europameister im Zehnkampf), Extremläufer Arda Saatçi, Basketballer Chris Matthews und Freestyle-Mountainbiker Matt Jones sowie die Streamer TheGrefg, Caedrel und TheDonato ein. Aber auch normale Fans können sich für das Event bewerben. Dieses findet in Silverstone auf einer eigens dafür gebauten Kartbahn statt.
Verstappen selbst freut sich auf die Challenge, die beim Streamingdienst „Disney+“ (überträgt ab 18 Uhr deutscher Zeit, 19 Uhr beginnt das Rennen) und in der App von „Espn“ übertragen wird: „Im Kart lernt man alle Grundlagen: Starts, Verteidigen, Überholen. Natürlich habe ich einen großen Teil meines Lebens mit Kartfahren verbracht, daher ist es immer schön, dorthin zurückzukehren.“ Aber auch der 28-Jährige weiß: „100 Karts sind ganz schön viel. Es wird darauf ankommen, Geduld zu haben und so schnell wie möglich nach vorne zu kommen. Das wird der Schlüssel sein.“
„Freue mich darauf zu sehen, wie sich das Chaos vor meinen Augen abspielt“
Erfahrung im Kart hat der Holländer genug. Schon mit vier Jahren startete er seine Rennkarriere, ab 2005 nahm er an Rennen teil. Typisch Verstappen: Er gewann fast jede Klasse auf Anhieb. 2013 wurde er Kart-Weltmeister und zweifacher Europameister, danach ging es in den Formelsport. Verstappen: „Ich bin so viele Jahre Kart gefahren, dass man ganz natürlich wieder hineinfindet. Ich freue mich darauf, einfach zu sehen, wie sich das Chaos vor meinen Augen abspielt.“
Übrigens: In der Formel 1 war Verstappens schlechtester Startplatz, von dem er ein Rennen gewonnen hat, Rang 17 – beim Brasilien-GP 2024. Jetzt braucht er eine viel größere Aufholjagd.