Heute droht dem Prinzen die Megarechnung: Harrys Millionen-Versicherung reicht nicht
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen London (Großbritannien) – Für Prinz Harry (41) könnte es heute richtig teuer werden. Nur wenige Wochen nach seiner spektakulären Niederlage vor dem Londoner High Court steht nun die nächste entscheidende Hürde an: Wer zahlt die gigantischen Prozesskosten im langjährigen Rechtsstreit gegen Associated Newspapers (Sitz: London, Herausgeber von u. a. „Daily Mail“)? Gemeinsam mit mehreren prominenten Mitklägern (u. a. Superstar Elton John, 79) hatte der jüngste Sohn von König Charles III. (77) den Verlag verklagt und verloren. Die Kläger warfen dem Medienhaus vor, über Jahre hinweg rechtswidrig Informationen beschafft zu haben, unter anderem durch Telefon-Hacking, Abhören und andere illegale Methoden. Richter Matthew Nicklin wies Anfang Juli sämtliche Vorwürfe nach einem elf Wochen dauernden Verfahren zurück. In seinem mehr als 400 Seiten starken Urteil kam er zu dem Schluss, dass die Kläger ihre schweren Anschuldigungen nicht beweisen konnten. Prinz Harry droht Megarechnung Jetzt folgt die finanzielle Abrechnung! Nach Angaben der Verteidigung sind beim Verlag Anwalts- und Prozesskosten von rund 34,5 Millionen Pfund (rund 40,25 Millionen Euro) entstanden. Associated Newspapers fordert deshalb eine hohe Kostenbeteiligung der unterlegenen Kläger. Das Problem für Prinz Harry und seine Klägergruppe: Zwar hatten sie vor Prozessbeginn eine sogenannte Prozesskostenversicherung abgeschlossen. Vor Gericht wurde jedoch bekannt, dass diese lediglich 16,2 Millionen Pfund (rund 18,9 Millionen Euro) absichert. Damit klafft eine enorme Lücke zwischen Versicherungsschutz und den geltend gemachten Kosten. Prinz Harry selbst schloss eine spezielle Versicherung vor dem Verfahren ab, die bis zu 3,15 Millionen Euro der Kosten abdeckt. Doch diese Summe ist offensichtlich lange überschritten. Harry und seine Mitkläger boten dem Verlag laut dem Kronanwalt eine Vergleichssumme von 9.235.340 Euro an. Diese wurde von Associated Newspapers abgelehnt. Heute soll die finale Kostenentscheidung im Londoner High Court fallen. Palast-Insider: Harry lebt auf großem Fuß Harrys Anwälte sprechen von einer „schwindelerregenden“ Summe und werfen der Gegenseite vor, das ursprünglich veranschlagte Budget um mehr als 18,6 Millionen Pfund (21,7 Millionen Euro) überschritten zu haben. Für Harry und seine Mitstreiter könnte ein Millionenbetrag übrig bleiben, der richtig weh tut und den sie selbst tragen müssen. Harry droht ein riesiges Finanzloch. Der in die USA ausgewanderte Prinz Harry soll ein geschätztes Vermögen von 60 Millionen US-Dollar (rund 52,3 Millionen Euro) haben. Ein Palastmitarbeiter verriet BILD allerdings, dass er sich gut vorstellen könne, dass Harry trotzdem Geldsorgen hat. „Die Familie lebt in Kalifornien auf sehr großem Fuß. Und die Einnahmen von Sponsoren und Geschäftspartnern wie Netflix, Spotify und anderen Partnern fließen nicht mehr so üppig wie früher.“