Heute im TV: FSK-16-Action-Kracher mit Bruce Willis, der düsterer ist als ein Horrorfilm
Bruce Willis zählt zu den größten Schauspiel-Stars. Krankheitsbedingt hat er sich inzwischen aus dem Show-Geschäft komplett zurückgezogen. Mit diesem Film liefert er heute im TV ein Action-Spektakel ab. Bruce Willis ist an frontotemporaler Demenz erkrankt. 2022 teilte seine Familie das Ende seiner Schauspielkarriere mit. Als der Film "Hostage – Entführt" im Jahr 2005 erschien, stand er noch regelmäßig für Film-Produktionen vor den Kameras. Der besonders düstere Thriller stammt vom französischen Filmemacher Florent Emilio Siri. Dies war sein dritter Spielfilm nach "Ende der Geduld" (1998) und "Das tödliche Wespennest" (2002). Im Anschluss des letztgenannten französischen Actionthrillers folgte seine Hollywood-Regiearbeit für "Hostage – Entführt". Die Figur von Bruce Willis kämpft darum, seine Kinder aus der Geiselhaft zu befreien. Heute läuft der Film mit dem legendären Schauspieler im TV. "Hostage – Entführt": Darum geht es Jeff Talley (Bruce Willis) arbeitete einst im Los Angeles Police Department und kümmerte sich um die Verhandlung mit Geiselnehmern bei Entführungen. Den anspruchsvollen Job gab er allerdings nach einem schlimmen Einsatz auf und leitet fortan eine Lokalpolizei in Ventura County. Aber auch dort wird er mit einem Geiseldrama konfrontiert. Drei Jugendliche nehmen eine Familie ins Visier, die in einer luxuriösen Villa leben. Dennis Kelly (Jonathan Tucker), sein Bruder Kevin (Marshall Allman) und Marshall "Mars" Krupcheck (Ben Foster) dringen in das Haus der Smiths ein. Dort wollen sie zunächst an die Autoschlüssel gelangen, um den Cadillac zu klauen. Dabei stoßen sie auf die Familie. Vater Walter Smith (Kevin Pollak) wird zunächst außer Gefecht gesetzt, die Kinder werden gefesselt. Dem jüngsten Kind gelingt es aber noch, den Alarm auszulösen, der zunächst eine Streifenpolizistin auf den Plan ruft. Noch am Tor der Villa wird sie tödlich verletzt und stirbt letztlich im Beisein von Jeff Talley. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nicht, dass seine eigene Familie auch in Gefahr ist. Bruce Willis liefert düstere und actiongeladene Bilder Der Thriller "Hostage – Entführt" erhielt gemischte Kritiken. Auf der Online-Datenbank IMDb kommt der Film auf 6,5 von 10 möglichen Sternen. Eine deutliche Diskrepanz gibt es auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes. Die professionellen Kritikerstimmen vergeben einen schwachen Score von 35 Prozent. Das Publikum stimmt immerhin für 62 Prozent. Eine Zuschauerin stellt zunächst fest, dass es sich hier um ein "äußerst gewalttätiges Geiseldrama" handelt. In die gleiche Kerbe schlägt dieser Rezensent: "Wenn dir die Hardcore-Filme der früheren Jahre gefallen haben, dürfte dieser Film ein absoluter Volltreffer für dich sein." An anderer Stelle betont jemand, dass die Produktion "erschütternd, brutal und daher extrem spannend" wäre. Auch heißt es: "Die Prämisse ist überladen mit unwahrscheinlichen Wendungen und Absurditäten, funktioniert aber trotz der Mängel als effektiver Thriller." Laut "Box Office Mojo" spielte "Hostage" 2005 weltweit rund 77,6 Millionen US-Dollar ein. Im selben Jahr erschien mit Bruce Willis auch "Sin City". Die Comic-Verfilmung nahm mit 158,7 Millionen weltweit mehr als das Doppelte ein. "Hostage – Entführt" im TV und Stream