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Heute im TV: Sci-Fi-Flop einer kultigen Reihe - Macher erklärt, warum der Film zum Scheitern verurteilt war

Unterhaltung

Dieser Sci-Fi-Film stammt aus einer berühmten Reihe, die schnell ihren Kultstatus bekam. Der jüngste Teil schwächelte allerdings an den Kinokassen.

42 Jahre ist es inzwischen her, dass die bildgewaltige Sci-Fi-Reihe ihren Anfang nahm. Die Rede ist von "Terminator". James Cameron lieferte für den Androiden Terminator T-800 die Idee.

Bei den ersten beiden Filmen aus den Jahren 1984 und 1991 übernahm er auch selbst die Regie. Nach wie vor ist Action-Star Arnold Schwarzenegger untrennbar mit der ikonischen Rolle verbunden.

Der bis dato letzte Part wurde 2019 veröffentlicht und trägt den Titel "Terminator: Dark Fate". Im Regiestuhl nahm Tim Miller ("Deadpool") Platz. An den Kinokassen war "Terminator 6" allerdings kein Hit. Der Film wird heute im TV gezeigt.

"Terminator: Dark Fate": Darum geht es

Der sechste "Terminator"-Film knüpft an die ersten beiden Filme an und ist als direkte Fortsetzung zu verstehen. Drei Jahre sind nach dem Sieg über Skynet und den T-1000 vergangen. John (Jude Morgan-Collie) und seine Mutter Sarah Connor (Linda Hamilton) sind überzeugt, dass sie die Menschheit retten konnten.

Der Kampf zwischen den Maschinen und den Menschen nimmt aber wieder Fahrt auf und wird zur Gefahr. Das Problem ist das hochintelligente Computersystem Skynet, das Terminatoren in die Vergangenheit katapultiert.

Derweil wird 22 Jahre später das Leben von Daniella "Dani" Ramos in Mexiko-Stadt (Natalia Reyes) auf den Kopf gestellt. Ein anderer Terminator wird durch die Zeit zurückgeschickt, um Dani außer Gefecht zu setzen. Sie gilt nämlich in der Zukunft als neue Anführerin der Menschen.

Dazwischen steht der altbekannte Terminator T-800 (Arnold Schwarzenegger), der bereits das Leben von Sarah Connor nachhaltig in andere Bahnen lenkte.

James Cameron bezieht Stellung zum "Terminator"-Flop von 2019

Laut "Box Office Mojo" spielte der sechste "Terminator"-Teil weltweit rund 261,1 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein. Das Budget betrug bereits 185 Millionen, sodass der Film als Flop gewertet werden kann.

Im Interview mit "Empire" äußerte sich James Cameron dazu, warum der Film hinter den Erwartungen zurückblieb. Dies war umso bitterer, da Cameron für "Terminator: Dark Fate" wieder als Produzent zum Franchise zurückkehrte.

Der Filmemacher betonte zunächst: "Ich persönlich finde, er gehört zu den besten Filmen, die wir damals gemacht haben." Als er danach gefragt wurde, warum die Produktion kein Publikum fand, erklärte er:

Und weiter: "Ich habe das Tim Miller schon oft gestanden. Ich sagte: 'Ich habe den Film torpediert, bevor wir auch nur ein Wort geschrieben oder einen Meter Film gedreht hatten.'"

Das Problem sei gewesen, dass sich Cameron bei der Entwicklung einer direkten Fortsetzung von "Terminator 2" "in seiner eigenen Fantasie verloren" habe.

Zudem habe er sich zu sehr auf die Rückkehr von Arnie und Sarah Connor konzentriert, räumte er ein. Inzwischen gehe er nicht mehr davon aus, dass das Publikum das wollte.

James Cameron stellte folglich fest: "Der Film war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Er bot einem neuen Publikum nichts." Dennoch zählt er den Film zu den besten der Reihe.

Der 72-Jährige fügte hinzu: "Ich halte den Film für großartig. Ich halte meine Filme zwar immer noch für die besten, aber ich setze ihn auf einen soliden dritten Platz."

Auf der Online-Datenbank IMDb kommt "Terminator 6" auf 6,2 von 10 möglichen Sternen. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben die professionellen Kritikerstimmen einen Score von 70 Prozent. Das Publikum gibt mit 82 Prozent ein deutlich besseres Urteil ab.

"Terminator: Dark Fate" im TV und Stream

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