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Hier taucht Luka Vuskovic wieder auf

Sport

Luka Vuskovic konnte nicht dabei sein beim emotionalen Comeback-Training seines älteren Bruders Mario. Aber auch der 19-jährige Ex-HSV-Leihspieler war am Dienstagnachmittag ein Thema im Volkspark. „Sie sind beide sehr ähnlich“, sagte Miro Muheim, als er um einen Vergleich von Luka und Mario gebeten wurde. „Sie wollen jeden Tag gewinnen, können ein Team steigern, Sicherheit auf dem Platz geben und haben eine große Aura.“ Kurz: „Sie sind unglaublich.“ Und: Sie zählen beide weiterhin zur HSV-Familie.

Während Mario nach fast vier Jahren Dopingsperre wieder beim HSV trainieren darf, ist auch Luka im Stadion präsent. Nicht physisch, denn der jüngere Vuskovic steht jetzt bei Brighton & Hove Albion unter Vertrag und sorgt in der Premier League für Aufsehen. Aber Fotos von dem Abwehr-Youngster existieren im Volkspark noch immer – und eines ist ganz neu.

HSV hat einen veränderten Treppenaufgang im Stadion

In einem der Treppenaufgänge hinter der Osttribüne, der an Spieltagen unter anderem von Medienvertretern und Klubverantwortlichen genutzt wird, sind seit Kurzem mehrere große Wandbilder zu finden. Eines davon zeigt Luka Vuskovic am 10. Mai dieses Jahres: Er lächelt, hält die Rückseite seines alten HSV-Trikots mit der Nummer 44 in den Händen und zeigt es den Fans vor der Nordtribüne.

Dieser Schnappschuss entstand, nachdem der Verteidiger beim letzten Heimspiel der Vorsaison gegen den SC Freiburg per Freistoß zum zwischenzeitlichen 2:1 getroffen hatte. Beim Torjubel riss sich Vuskovic das Jersey vom Leib, die Emotionen bahnten sich ihren Weg durch die Arena. Diesen Augenblick dürfte der jetzt ehemalige HSV-Profi nicht mehr vergessen. Und das Wandbild oberhalb des Pressekonferenzraums erinnert nun auch die vorbeikommenden Menschen an diesen speziellen Tag.

Wandbilder auch von Seeler, Hrubesch und Keegan

Der HSV hat den besagten Treppenaufgang aber nicht nur mit dem Vuskovic-Jubelbild aufgehübscht. Auf den verschiedenen Ebenen des Stadions sind auch legendäre Wandbilder der Vereinsidole Uwe Seeler, Horst Hrubesch und Kevin Keegan zu finden.

Zudem wird an das legendäre 4:4 gegen Juventus Turin im Jahr 2000 erinnert – mit einem Foto von Sergej Barbarez, Nico Jan-Hoogma und Niko Kovac, der sich nach seinem Tor das Jersey über den Kopf gezogen hatte.

Auch die HSV-Frauen, die sich vor der voll besetzten Nordtribüne Applaus abholen, und ein Schnappschuss vom Männer-Aufstiegsabend am 10. Mai 2025 sind zu bestaunen.

Damals hatten tausende Fans nach dem Abpfiff des 6:1 gegen Ulm den Rasen gestürmt. Wer nicht mehr weiß, wie das von oben aussah, kann sich das beim Hinaufsteigen der Treppen hin zur Pressetribüne künftig noch mal ansehen.

Während der Saisonstart des HSV völlig misslungen ist, schwimmt der junge Vuskovic mit Brighton & Hove Albion auf einer Erfolgswelle. Der Ex-Hamburger ist bei den „Seagulls“ unumstrittener Stammspieler und musste mit seinem neuen Klub wettbewerbsübergreifend in sieben Pflichtspielen erst eine Niederlage hinnehmen.

Vuskovic überzeugt bei Brightons Sieg in Manchester

Am Mittwochabend setzte Brighton das nächste Ausrufezeichen: Im Ligapokal gewann die Mannschaft von Ex-St.-Pauli-Trainer Fabian Hürzeler mit 3:2 bei Manchester United – und das trotz eines zwischenzeitlichen 0:2-Rückstands im Old Trafford.

Kurz vor der Pause brachte Charalampos Kostoulas Brighton mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 zurück ins Spiel (45.+1). Nach gut einer Stunde hatte dann auch Vuskovic entscheidenden Anteil am Comeback: Nahe der Mittellinie verteidigte er konsequent nach vorn und spielte den Ball per Kopf zum deutschen Ex-BVB-Profi Pascal Groß (65.), der nur noch zum 2:2 einschieben musste. Wenige Minuten später drehte Maxim De Cuyper die Partie endgültig und erzielte den 3:2-Siegtreffer (70.). Vuskovic und Co. feierten den Einzug in die nächste Runde.

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