Hilary Swank wehrt sich gegen Kritik an spätem Babyglück
Hilary Swank (52) erwartet mit 52 Jahren ihr drittes Kind und lässt Kritik an ihrer späten Schwangerschaft nicht unkommentiert. Bei einer Aufzeichnung der "The Drew Barrymore Show" in New York City sprach die zweifache Oscarpreisträgerin am Donnerstag mit Gastgeberin Drew Barrymore (51) über die unterschiedliche Bewertung einer späten Elternschaft. Wie Page Six berichtet, soll das Gespräch am kommenden Dienstag ausgestrahlt werden. "Frauen bekommen viel Gegenwind, wenn sie in höherem Alter Kinder bekommen, Männer aber nicht, was interessant ist", stellte die Schauspielerin in der Sendung fest. Es ist ein Thema, das Hilary nicht zum ersten Mal beschäftigt, denn schon bei ihren ersten Kindern war sie mit kritischen Stimmen konfrontiert.
Auch die Talkmasterin fand diesen doppelten Standard merkwürdig und wies darauf hin, dass Männer selbst in ihren Achtzigern noch Vater werden. Hilary dagegen bekam schon nach der Geburt ihrer ersten Kinder in ihren Vierzigern nicht nur freundliche Rückmeldungen. Besonders eine Begegnung blieb ihr im Gedächtnis: "Wie kannst du es wagen? Du bist zu alt!", habe eine Frau ihr entgegengehalten. Deren Sorge: Die Schauspielerin werde für ihre älter werdenden Kinder nicht lange genug da sein. Die Frau erzählte dabei vom frühen Tod ihres eigenen Vaters. Angegriffen fühlte sich die Schauspielerin davon nicht, im Gegenteil. "Ich konnte das nachvollziehen, weil mein Vater ebenfalls gestorben ist, aber er war einer meiner liebsten Menschen auf der Welt", erklärte sie. Ihr Fazit: "Ich dachte mir: Nun, ich wäre lieber geboren worden und hätte diesen Menschen, der mein Lieblingsmensch war, erlebt, als gar nicht."