DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,04 % 4.098,60 USD 22:59:54 Silber -1,77 % 57,78 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +3,84 % 86,80 USD 22:59:59 Bitcoin +0,11 % 62.890,08 USD 03:19:44 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Hitze-Umfrage: So kühlen sich die Deutschen zu Hause ab

Wirtschaft

Umfrage Auf diese Geräte setzen die Deutschen bei Hitze Von t-online, jb 31.07.2026 - 14:26 UhrLesedauer: 3 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! In fast zwei Dritteln aller deutschen Haushalte stehen Ventilatoren. Eine neue Umfrage zeigt, wie die Deutschen bei Hitze kühlen und warum viele beim Kauf zögern. Viele Menschen in Deutschland leiden in diesem Sommer unter der Hitze. Mehrfach wurden tagsüber Temperaturrekorde gebrochen, und nachts kühlt es nur gering ab. Das Interesse an Ventilatoren und Klimageräten steigt. Wie verbreitet diese sind, zeigt eine aktuelle Umfrage des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI). Ventilatoren weitverbreitet, Klimageräte noch selten Demnach sind fast zwei Drittel der Haushalte (62 Prozent) mit einem Standventilator ausgestattet. Gut jeder Vierte (28 Prozent) besitzt zudem einen tragbaren Miniventilator für unterwegs. Deutlich seltener sind hingegen Klimageräte: Nur 27 Prozent der Befragten verfügen über ein solches Gerät. Dabei dominieren mobile Klimageräte (19 Prozent) gegenüber fest verbauten Klimaanlagen (8 Prozent). Sechs Prozent nutzen eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Diese Geräte können sowohl heizen als auch kühlen. Die Verbreitung in den Haushalten könnte allerdings noch zunehmen: Knapp ein Drittel (31 Prozent) plant, sich ein Klimagerät anzuschaffen. 12 Prozent ziehen sie einen baldigen Kauf eines Ventilators in Betracht. Zum Vergleich: In diesem Jahr haben sich bis jetzt 23 Prozent einen Standventilator und 13 Prozent ein Klimagerät gekauft. Besserer Schlaf als Hauptgrund Als Hauptgrund für die Anschaffung nennt mehr als die Hälfte (55 Prozent) eine Verbesserung der Schlafqualität. Für gut die Hälfte (51 Prozent) war die letzte Hitzewelle im Juni 2026 der unmittelbare Auslöser. 48 Prozent planen, sich vorsorglich auf künftige heißere Sommer vorzubereiten. Weitere Gründe sind Kinder oder Haustiere im Haushalt (20 Prozent), gesundheitliche Aspekte wie die Luftqualität (20 Prozent) und besseres Arbeiten im Homeoffice (15 Prozent). Stromverbrauch und Kühlleistung entscheidend Bei der Auswahl eines Geräts achten die Befragten überwiegend auf die Kühlleistung und den Stromverbrauch (jeweils 53 Prozent). Häufigste Gründe, den Kauf abzubrechen oder zu verschieben, sind die Anschaffungskosten (36 Prozent) und die laufenden Stromkosten (29 Prozent). Jeder Fünfte (20 Prozent) hat keinen Platz oder sieht bauliche Hürden. 8 Prozent wollten ein Gerät kaufen, konnten aber keines bekommen, da es ausverkauft war. Die Sorge um den hohen Stromverbrauch ist berechtigt. Die Betriebskosten für ein fest installiertes Splitgerät (Stromverbrauch: 1,75 Kilowattstunden (kWh)) liegen bei etwa 0,58 Euro pro Stunde. Bei einer mobilen Klimaanlage (Monoblock; Stromverbrauch: 2,17 kWh) liegen die Kosten bei 0,72 Euro pro Stunde. Im Vergleich dazu ist der Betrieb eines Ventilators relativ günstig: Die Stromkosten für einen Standventilator (50 Wh) liegen bei 0,017 Euro pro Stunde. Der Haken: Ventilatoren senken die Raumtemperatur nicht, sie erzeugen lediglich einen kühlenden Luftzug auf der Haut. Wer die Temperatur tatsächlich herunterregeln möchte, kommt um ein Klimagerät nicht herum. Beim Kauf ist aber auf die Energieeffizienz zu achten. Zwar kühlen Splitgeräte am sparsamsten und schnellsten, sie kosten in der Anschaffung jedoch zwischen 800 und 2.500 Euro. Leere Regale wegen Hitzewelle Die Nachfrage nach Klimageräten und Ventilatoren ist in diesem Jahr höher als von Herstellern und Handel erwartet. Aus diesem Grund kam es teilweise zu leeren Regalen und Lieferengpässen. Händler rechnen teilweise mit Lieferzeiten von zwei bis drei Monaten. Zur Methodik Die Umfrage wurde von dem Marktforschungsunternehmen NielsenIQ durchgeführt. Der Auftraggeber ist der Verband der Elektro- und Digitalindustrie. Befragt wurden deutschlandweit 1.013 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren online. Durchgeführt wurde die Befragung vom 9. bis 13. Juli 2026. Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie vertritt die Interessen der Elektro- und Digitalindustrie in Deutschland.

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