DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 22:42:36 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,51 % 4.429,40 USD 22:32:31 Silber -0,08 % 64,82 USD 22:32:02 Brent +1,58 % 88,45 USD 22:32:29 WTI +1,29 % 82,30 USD 22:32:19 Bitcoin -0,89 % 62.840,96 USD 22:42:26 EUR/USD +0,36 % 1,15710 USD 22:42:20 EUR/GBP +0,09 % 0,85470 GBP 22:42:35 EUR/CHF +0,37 % 0,94090 CHF 22:42:34 EUR/JPY +0,35 % 184,316 JPY 22:42:33

Hitzeschäden an A45 und A485 werden ausgebessert

Nation

Wasserentnahme in Hersfeld-Rotenburg verboten Ab Dienstag ist die Wasserentnahme aus allen Flüssen, Bächen und Seen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg wegen der anhaltenden Trockenheit und fehlender Niederschläge verboten, beziehungsweise nur noch stark eingegrenzt möglich. Das hat der Landkreis als zuständige Untere Wasserbehörde (UWB) per Allgemeinverfügung angeordnet und am Montag mitgeteilt. Das Verbot gilt nicht für diejenigen, die eine "wasserrechtliche Erlaubnis zur Wasserentnahme" haben und für alle, die ihre Tiere mit Wasser versorgen. "Sollten sich die Pegelstände in den Gewässern weiter verschlechtern, schließen wir jedoch nicht aus, möglicherweise auch diese Erlaubnisse einzuschränken", erklärt Gerd Myketin, Leiter der Unteren Wasserbehörde. Hitzeschäden an A45 und A485 werden ausgebessert Die Hitze hat vielen Autobahnen zugesetzt, so auch der A45 und der A485. Dort hat es nach Angaben der Autobahn GmbH "kleinere Hitzeschäden am Asphalt" gegeben. Diese werden noch heute im Laufe des Tages ausgebessert. Deshalb steht dem Verkehr auf der A45 zwischen Ehringshausen und Wetzlarer Kreuz in Richtung Frankfurt sowie auf der A485 zwischen Schiffenberger Tal und Bergwerkswald in Richtung Butzbach jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Sperrungen sollen bis zum Nachmittag dauern, teilte eine Sprecherin der Autobahn GmbH mit. Wer profitiert von der Hitze? Während die einen unter der Hitze ächzen, profitieren andere von den hohen Temperaturen. Kollege Lars Hofmann hat geschaut, welche Branchen zu den direkten Profiteuren gehören - und wen wundert es, es sind Getränke- und Eishersteller aber natürlich auch Anbieter von Klimageräten. Nicht überall klappt es mit dem Nachschub. Feuerwehr bekämpft Fischsterben in Mücke Die Hitze der vergangenen Wochen hat dem Zettelteich in Mücke (Vogelsberg) so zugesetzt, dass die Sauerstoffkonzentration ein kritisches Minimum erreicht hatte. Zahlreiche Fische waren bereits verendet. Um größeren Schaden abzuwenden, wurde die Feuerwehr um Hilfe gebeten. Und die erzeugte mit Feuerwehrpumpen einen Wasserkreislauf und belüftete den Teich. Messungen ergaben, dass die Aktion Wirkung zeigte, der Sauerstoffgehalt stieg. Bis zum Ende des Einsatzes am Samstagabend, war kein weiterer Fisch verendet. Größerer Schaden für das Gewässer und seinen Fischbestand konnte abgewendet werden, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Gewitter vertreiben Hitze Guten Morgen! Willkommen zum ersten Tag seit langem, der uns in Hessen wohl keinen neuen Temperaturrekord und maximal 29 Grad bringen dürfte. In der zweiten Nachthälfte haben die lange erwarteten Gewitter begonnen und ziehen momentan durch Hessen. Ein Blick auf das Regenradar zeigt viele dunkle Gewitterzellen. Vielerorts haben sie bereits für starken Regen und eine deutliche Kühlung gesorgt. Auch die zurückliegende Nacht war nicht mehr ganz so warm wie die davor, wie die Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen: Höchste Tiefstwerte der Nacht: Bad Nauheim 21,9 Grad Schaafheim (Darmstadt-Dieburg) 21,3 Grad Darmstadt und Frankfurt Flughafen 21,1 Grad Niedrigste Tiefstwerte der Nacht: Kleiner Feldberg 16,8 Grad Fulda 17,9 Grad Wasserkuppe 18,1 Grad Noch eine tropische Nacht vor der Abkühlung In Teilen Hessens steht nun erneut eine tropische Nacht mit über 20 Grad bevor: Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass es im Rhein-Main-Gebiet auf etwa 22 Grad abkühlt, in Nordhessen auf 19 Grad. Dazu kann es im Laufe der Nacht und am frühen Morgen Gewitter und Unwetter geben. Wir beenden den Liveticker an dieser Stelle vorerst. Passen Sie weiterhin gut auf sich und Ihre Mitmenschen auf und kommen Sie gut durch die Nacht! DRK zum Ironman: Niemand musste ins Krankenhaus Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat nach dem Ironman in Frankfurt am Sonntag ein positives Fazit gezogen. "Es lief weitaus besser als erwartet und war völlig entspannt", sagte Gesamteinsatzleiter Marco Schmitz im Gespräch mit dem hr-sport. Dem einen oder anderen Zuschauer habe die Hitze zu schaffen gemacht, der eine oder andere Athlet sei vorzeitig aus dem Rennen ausgestiegen. "Aber wesentlich weniger als letztes Jahr", so Schmitz. Niemand habe ins Krankenhaus kommen müssen. Die Veranstalter hatten die Ironman-Strecke wegen der extremen Hitze zusammengekürzt, nachdem die Frankfurter Brandschutzbehörde eine Absage empfohlen hatte. Gewitter könnten sich weiter hinauszögern Kracht es wirklich noch heute? Laut dem hr-Meteorologen Ingo Bertram deuten die Wettermodelle momentan eher darauf hin, dass die angekündigten Gewitter erst in der zweiten Nachthälfte, ab etwa 4 Uhr, über Hessen ziehen. Entwarnen könne man für den Sonntagabend aber dennoch noch nicht: "Die Energie ist da", sagt Bertram. Es brauche nur winzige Auslöser, die dann ein Gewitter in Gang bringen könnten. Und wenn die Energie sich einmal entlade, dann könne es heftig werden: mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. HLNUG warnt vor Starkregen und örtlichen Überschwemmungen Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) warnt angesichts des Wetterumschwungs vor Starkregen als auch örtlichen Überschwemmungen, die in diesem Zusammenhang auftreten könnten. Bis einschließlich Montagmittag könne heftiger und gar extrem heftiger Starkregen mit Niederschlägen von 40 bis 60 Litern pro Quadratmeter fallen, teilte das HLNUG mit. "Im Bereich der intensiven Niederschläge sind lokale Überschwemmungen und Meldestufenüberschreitungen möglich", heißt es weiter. Aber: Wie auch bei den möglichen Gewittern, die über Teile Hessens hinwegziehen können, gebe es große Unsicherheiten, ob und wo es zu den Unwettern kommen könnte. Dementsprechend solle man stets die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) im Blick behalten. 76-Jähriger stirbt in Vellmarer Freibad In einem Freibad in Vellmar (Kassel) ist heute ein Mann ums Leben gekommen. Gegen 11 Uhr wurde der 76-Jährige leblos im Schwimmbecken in Obervellmar aufgefunden, wie die Polizei mitteilte. Vor Ort habe man versucht, ihn zu reanimieren - jedoch ohne Erfolg. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus und schließt aktuell Fremdverschulden aus. Wassernotstand in Offenbach: Dringender Appell zum Sparen In Offenbach herrscht weiter Wassernotstand. Das teilte die Stadt soeben mit: "Ein Ausfall der Versorgung ist für Stadt und Kreis Offenbach nicht völlig ausgeschlossen", heißt es in einer Pressemitteilung. Zwar habe sich die Lage im Vergleich zum Samstag nicht verschlechtert, aber sie sei weiter sehr ernst - auch wenn der Verbrauch am Samstag nach einem entsprechenden Appell minimal zurückgegangen sei. Dafür bedankte sich Oberbürgermeister Felix Schwenke ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern. "Wir bitten eindringlich, dass weiterhin alle Menschen ihren Verbrauch auf das absolut Nötigste reduzieren. So heiß es auch ist: Bitte befüllen Sie keine Pools, verzichten Sie auf das Autowaschen und möglichst auch auf die Bewässerung des Gartens", ergänzte Bürgermeister Andeas Bruszynski. Hitzeschlacht beim Ironman Frankfurt entschieden Casper Stornes hat den wegen der Hitze verkürzten Ironman Frankfurt gewonnen. Der Norweger siegte im wegen der Hitze verkürzten Rennen nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 125 Kilometern Radfahren und einem Halbmarathon in 4:50:23 Stunden. Auf Rang zwei landete Gustav Iden aus Norwegen (+ 2:30 Minuten). Der Großteil der Athleten ist bei Temperaturen von derzeit rund 33 Grad noch auf der Strecke. Hier geht's zum Livestream. Extreme Hitze: Warnungen für alle Landkreise Wirklich überraschend ist das leider nicht: Auch am Sonntag warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder flächendeckend vor Hitze und extremer Hitze. Ein Blick auf die Unwetterwarnungen auf hessenschau.de zeigt: Kein Landkreis ist davon verschont, vorerst bis 19 Uhr am Abend gilt das. Die nahende Abkühlung könnte mit einem Knall kommen: Am Nachmittag und Abend können sich in schwüler Luft örtlich Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial bilden. Nächtliche Rekordhitze auf dem Vogelsberg und in Frankfurt Der Begriff "Rekord" ist eigentlich positiv besetzt, von positiv kann im Rahmen der Hitzewelle und des Klimawandels aber eigentlich keine Rede mehr sein. Auch in der vergangenen Nacht wurden wieder Werte erreicht, die es in Hessen so noch nicht gegeben hat. Hier müssen wir korrigieren, was wir zuvor geschrieben haben: Der höchste jemals in Hessen gemessene "Tiefst"-Wert der Nacht lag bei 26,6 Grad am Hoherodskopf im Vogelsberg. Das Westend verzeichnet mit 25 Grad den höchsten jemals in Frankfurt gemessenen nächtlichen Tiefstwert. In Michelstadt im Odenwald waren es 24,8 Grad, in Oberzent-Beerfelden 24,6 Grad. Die kühlsten Werte verzeichneten Gilserberg-Moischeid (Schwalm-Eder) mit 17,3 Grad, Fulda-Horas mit 17,6 Grad und Sontra (Werra-Meißner) mit 18,4 Grad. Warnung vor Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen Es kann offenbar nicht oft genug wiederholt werden: Die Behörden warnen angesichts tragischer Unfälle eindringlich vor dem Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen. Gefährliche Strömungen, Schifffahrt, aber auch Verunreinigungen durch Fäkalkeime - aus einer ganzen Reihe von Gründen rät das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie "generell vom Baden in Flüssen ab", wie eine Sprecherin betonte. Und das Regierungspräsidium (RP) Gießen hatte erst Ende Mai erklärt, gebadet werden sollte in Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen - keinesfalls jedoch etwa in aktiven Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt werde. Dies sei lebensgefährlich.

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