DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,84 % 63.334,46 Pkt 02:51:50 Gold -0,36 % 4.024,00 USD 02:56:50 Silber -0,96 % 53,82 USD 02:56:50 Brent -0,87 % 109,78 USD 02:56:23 WTI -0,89 % 100,85 USD 02:56:53 Bitcoin -0,18 % 79.866,69 USD 03:06:51 EUR/USD -0,39 % 1,11740 USD 03:06:42 EUR/GBP -0,14 % 0,83730 GBP 03:06:53 EUR/CHF +0,06 % 0,92470 CHF 03:06:53 EUR/JPY +0,08 % 176,050 JPY 03:06:54

Hitzewelle in Hessen: Offenbar deutlich mehr Tote bei Rekord-Temperaturen

Nation

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Höhepunkt zeichnet sich am Sonntag ab

Die Zahlen der offiziell registrierten Sterbefälle sind für das vergangene Wochenende noch nicht belastbar, da sie den Ämtern verzögert gemeldet werden. Registriert wurden laut dem Landesamt bislang 419 Fälle. Vollständige Daten werden erst in den kommenden Wochen erwartet.

Sowohl in der geschätzten, als auch in der Kurve der registrierten Zahlen zeichnet sich bereits jetzt ein Höhepunkt am vergangenen Sonntag ab, der mit den sinkenden Temperaturen am Montag wieder zurückgeht.

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Warum gibt es die Modellschätzung?

Das HLfPG nimmt die Modellschätzungen vor, um außergewöhnliche Entwicklungen trotz der zeitlichen Verzögerung bei den Meldungen von Sterbefällen zeitnah erfassen zu können. "Es ist angebracht, Modellschätzungen beim Eintritt von Extremereignissen erst einmal vorsichtig zu interpretieren", heißt es von dem Amt zu den Daten.

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Sterbefälle auch bei Feuerwehr und Bestattern aufgefallen

Der geschätzte Anstieg passt jedoch zu Schilderungen, die von Rettungsdiensten, Bestattern und Krematorien im Rhein-Main-Gebiet zu hören sind.

Der Direktor der Frankfurter Branddirektion hatte nach dem Wochenende davon berichtet, dass es in diesen Tagen in der Stadt etwa eine Verfünffachung der Fälle von sogenannten Türöffnungen gegeben habe. Oft habe es sich dabei um vermisst gemeldete Personen gehandelt, die alleine lebten und in ihren Wohnungen verstorben waren.

Das Wiesbadener Krematorium, ein privates Unternehmen, berichtete der hessenschau, man müsse seit einigen Tagen deutlich mehr Einäscherungen pro Tag durchführen, weil die Kühlkapazitäten des Krematoriums an ihre Grenzen gestoßen seien.

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