DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,01 % 53.453,03 Pkt 19:57:51 S&P 500 -0,39 % 7.714,57 Pkt 19:58:00 Nasdaq -1,14 % 26.341,76 Pkt 19:57:51 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +4,13 % 4.546,10 USD 19:47:58 Silber +3,01 % 65,87 USD 19:47:55 Brent +1,29 % 92,19 USD 19:47:48 WTI +0,21 % 85,12 USD 19:47:59 Bitcoin +5,46 % 68.211,01 USD 19:57:58 EUR/USD +0,69 % 1,16630 USD 19:57:56 EUR/GBP +0,36 % 0,85790 GBP 19:57:59 EUR/CHF -0,62 % 0,93310 CHF 19:58:00 EUR/JPY +0,20 % 184,904 JPY 19:58:00

Hitzewelle: Parade beim US-Unabhängigkeitstag abgesagt

Allgemein

Wegen der Hitzewelle im Osten der USA sind Teile der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten gestrichen worden. Die geplante alljährliche Parade in Washington wurde abgesagt. Die Veranstaltung "Great American State Fair" auf der National Mall, der Rasenfläche zwischen Kapitol und Washington-Denkmal, wurde vorübergehend geschlossen, nachdem mehrere Menschen kollabiert waren. Neue Höchsttemperaturen erwartet Mehr als 185 Millionen Menschen und damit über die Hälfte der US-Bevölkerung waren laut dem nationalen Wetterdienst von Hitzewarnungen betroffen. Die Spitzenwerte des Hitzeindexes könnten in Teilen des Landes bis zu 46 Grad Celsius erreichen, wobei mehrere Städte neue Temperaturrekorde verzeichnen würden. In Washington sind für heute Temperaturen von mehr als 38 Grad vorhergesagt, in Zusammenhang mit der hohen Luftfeuchtigkeit könnte die gefühlte Temperatur bis zu 43 Grad betragen. Auch in Philadelphia sagten die Behörden eine große Parade ab, nachdem das Thermometer bereits am Donnerstag auf rund 39 Grad Celsius gestiegen war. Auch in anderen Bundesstaaten wie New Jersey und New York fielen Konzerte und Feuerwerke aus. Stromnetze überlastet Die extremen Temperaturen brachten zudem die Stromnetze an ihre Grenzen. Der größte US-Netzbetreiber PJM, der 67 Millionen Menschen unter anderem in der Hauptstadtregion versorgt, rief Kunden in Notfallprogrammen zur Drosselung ihres Verbrauchs auf. Damit sollten überlastete Leitungen und der sprunghafte Anstieg der Nachfrage durch Klimaanlagen bewältigt werden. In New York waren am späten Freitagnachmittag rund 17.000 Haushalte ohne Strom. Grund für die extremen Temperaturen in Teilen der USA ist eine sogenannte Hitzekuppel - ein großräumiges Hochdruckgebiet, das über der Region verharrt und wie ein Deckel wirkt, der die heiße Luft am Boden einschließt. Solche Wetterlagen gab es zwar schon immer, infolge des Klimawandels führen sie aber nun zu höheren Temperaturen.

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