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Hitzlsperger nennt gleich drei Spieler "ekelhaft"

Sport

Nach der 0:1-Niederlage im WM-Finale gegen Spanien fallen mehrere argentinische Spieler durch Gewalt gegen die frischgebackenen Weltmeister auf. Didi Hamann verlangt drastische Sperren, Thomas Hitzlsperger spricht von "ekelhaften Sportlern". Die FIFA ermittelt bereits. Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien hat ein hässliches Nachspiel. Nach dem Schlusspfiff attackierten gleich mehrere argentinische Akteure ihre spanischen Gegenspieler körperlich – Szenen, die in der Fußballwelt für Empörung sorgen. Zwei prominente deutsche Experten haben die Vorfälle nun scharf verurteilt und Konsequenzen gefordert. Hamann fordert drakonische Strafen für Argentinier Sky-Experte Didi Hamann sprach sich im Podcast "DAB | Der Audiobeweis Spezial – WM-Edition" von Sky Sport Austria für drakonische Strafen aus. Der Vizeweltmeister von 2002 nahm dabei vor allem Außenverteidiger Nahuel Molina und Mittelfeldspieler Leandro Paredes ins Visier. "Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie nochmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht", erklärte Hamann. Der frühere Nationalspieler sieht den Weltverband FIFA in der Verantwortung: "Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein." Durch ihr Verhalten hätten sich die Argentinier "viele der Sympathien, die sie sich erspielt haben, durch Messi natürlich größtenteils, kaputtgemacht", ergänzte Hamann. Hitzlsperger nennt Argentiniens Spieler "ekelhaft" Noch deutlicher fiel die Kritik von ARD-Experte Thomas Hitzlsperger aus. Unmittelbar nach dem Endspiel rechnete er auf X mit dem Vizeweltmeister ab. "Ich dachte, die paraguayische Mannschaft ist schlecht aufgetreten, aber Paredes, Fernandez, Otamendi und die ganze Truppe? Ekelhafte Sportler", schrieb der ehemalige Nationalspieler. Die Szenen nach dem Abpfiff hatten es in sich: Molina versetzte dem jubelnden Rodri völlig unvermittelt einen Schlag. Als Spaniens Eric Garcia seinem Teamkollegen zu Hilfe eilte, stieß der Atlético-Madrid-Profi ihn zu Boden. Anschließend stürmte Paredes auf Garcia zu und packte den Abwehrspieler mit der rechten Hand am Hals. Betreuer, Co-Trainer Walter Samuel und Chefcoach Lionel Scaloni versuchten, den aufgebrachten Paredes zurückzuhalten. Doch der Mittelfeldmann war nicht zu bremsen. Nachdem Thiago Almada den Spanier Gavi zu Boden gerissen hatte, knöpfte sich Paredes den Barcelona-Star vor – er langte ihm ins Gesicht, schlug zu und stieß ihn erneut zu Boden. Martínez verteidigt Paredes – Pedri soll provoziert haben Innenverteidiger Lisandro Martínez stellte sich nach der Partie vor seinen Teamkollegen und lieferte eine Erklärung für dessen Ausraster. "Ich stand neben Paredes, als Pedri auf uns zukam und sagte: 'Messi hat verschossen, und jetzt geht ihr alle nach Hause.' Paredes hat das sofort gehört, und da hat er reagiert", schilderte Martínez laut "Sport1". Man müsse verstehen, dass nach einem verlorenen WM-Finale die Emotionen hochgekocht seien und solche Kommentare niemanden beruhigten, fügte der Verteidiger hinzu. Die Eskalation nach dem Schlusspfiff kam nicht aus dem Nichts. Bereits während der Partie gegen Spanien waren zahlreiche Argentinier durch Nickligkeiten, Schubser und Provokationen aufgefallen. Paredes, der nach der Halbzeitpause eingewechselt worden war, kassierte umgehend eine Gelbe Karte – was ihn jedoch nicht davon abhielt, weiter zu foulen. Enzo Fernandez musste nach einem klaren Foul an Pau Cubarsi in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Insgesamt sammelte Argentinien sechs Verwarnungen, während Spanien ohne eine einzige Karte blieb. Auch im Halbfinale gegen England hatte Argentinien bereits an der Grenze des Erlaubten agiert. England-Trainer Thomas Tuchel hatte die harte Gangart des südamerikanischen Teams ebenfalls kritisiert. Aktualisiert am 21.07.2026, 11:21 Uhr Argentiniens Leandro Paredes rastete nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien aus und attackierte mehrere Gegenspieler. Zlatan Ibrahimovic reagierte in gewohnter Zlatan-Manier auf den Eklat. FIFA ermittelt – Spanien verhöhnt Paredes bei Feier Die FIFA hat wegen der Vorfälle nach dem Endspiel inzwischen eine Untersuchung eingeleitet. Welche Sanktionen drohen, ist noch offen. Empfehlungen der Redaktion FIFA leitet nach WM-Finale Verfahren gegen Argentinien ein Ibrahimovic über Paredes-Ausraster: "Hätte ihm eine Kopfnuss gegeben" Argentinien-Star wehrt sich gegen "Verschwörungstheorien" Unterdessen nahmen Spaniens frischgebackene Weltmeister die Geschehnisse mit Humor. Bei den Feierlichkeiten in Madrid präsentierten die Spieler ein Plakat mit der Aufschrift "Velada del ano (auf Deutsch: Kampf des Jahres): Paredes vs Gavi" – eine spöttische Anspielung auf die Attacken des Argentiniers. (red)

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