Hitzlsperger sieht Brisanz beim FCB: "Verstehe, dass Bayern das nicht zum Thema machen will"
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FC Bayern, News - Klare Worte zu Neuer: "Nicht mehr auf dem Zenit seiner Schaffenskraft"
Der frühere deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sieht die Debatten um Kapitän Manuel Neuer vom FC Bayern als durchaus legitim an und hegt selbst Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Routiniers. "Ich verstehe, dass Bayern das nicht zum Thema machen will", sagte Hitzlsperger bei ran: "Genauso wie für Jürgen Klopp die Diskussion um Joshua Kimmich angeblich kein Thema ist. Aber Manuel Neuer ist nicht mehr auf dem Zenit seiner Schaffenskraft."
"Als Profi ist man selten in der Lage, sich das einzugestehen und den Weg freizumachen", ergänzte der Vize-Europameister von 2008. Neuer sei "wahrscheinlich der beste 40 Jahre alte Torhüter, den der Fußball je gesehen hat, und niemand will an seinem Denkmal zu kratzen. Es geht aber darum, seinen Nachfolger auf die wichtigen Spiele vorzubereiten."
Dieser Nachfolger heißt Jonas Urbig, er hat Neuer in dieser Saison schon dreimal vertreten. Laut Hitzlsperger müsse der 23-Jährige so schnell wie möglich noch mehr Verantwortung übernehmen. "Je früher das passiert, desto besser für den Klub." Die Diskussionen um Neuer seien daher absolut "zulässig".
Ein Fehler wie jener von Neuer kürzlich im Bundesliga-Spiel beim FC Augsburg (2:2) sei "kein Problem, ein Patzer wie vergangene Saison im Viertelfinal- Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid dagegen kann weitreichendere Folgen haben", gab Hitzlsperger zu bedenken.
(SID)
FC Bayern, News - Ohne Olise und Kane: Drei Bundesliga-Stars in bestes Team der Saison gewählt
Das renommierte französische Sportmagazin Onze Mondial hat seine Elf der Saison 2025/26 veröffentlicht. Gleich drei Spieler aus der Bundesliga haben es in die von Fans gewählte Auswahl geschafft: Neben Julian Ryerson von Borussia Dortmund sind auch die beiden Bayern-Profis Luis Diaz und Dayot Upamecano vertreten. Für eine Überraschung sorgt dagegen das Fehlen der Ballon-d'Or-Kandidaten Michael Olise und Harry Kane.
Komplettiert wird die hochkarätig besetzte Mannschaft von zahlreichen internationalen Topstars. Dazu zählen Kylian Mbappe (Real Madrid), Khvicha Kvaratskhelia (PSG), Joao Neves (PSG), Pedri (FC Barcelona), Bruno Fernandes (Manchester United), Piero Hincapie (Arsenal), William Pacho (PSG) und Torhüter Emiliano Martinez (Chelsea).
Bei der Abstimmung zum Trainer des Jahres setzte sich PSG-Coach Luis Enrique durch, Vincent Kompany landete auf Rang fünf.
Diaz und Upamecano gehörten zu den wichtigen Leistungsträgern des FC Bayern auf dem Weg ins Halbfinale der vergangenen Champions-League-Saison. Besonders Diaz wusste im Viertelfinale gegen Real Madrid zu überzeugen. Für die Münchner war allerdings in der nächsten Runde gegen den späteren Turniersieger Paris Saint-Germain Schluss.
In der laufenden Champions-League-Saison stehen die Bayern nach zwei Spielen in der Ligaphase bei vier Punkten. Damit befinden sie sich aktuell außerhalb der Top acht, die sich direkt für das Achtelfinale qualifizieren.
FC Bayern, News: Besonderes Wiedersehen für Serge Gnabry gegen Arsenal
Für Serge Gnabry ist das Champions-League-Duell gegen den FC Arsenal am Mittwoch eine besondere Begegnung. Der 31-Jährige spielte von 2011 bis 2016 für die Gunners, zunächst in der U18 und später bei den Profis. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Verein.
"Es ist immer ein besonderes Spiel gegen einen früheren Klub. Ich bin dort aufgewachsen und freue mich sehr darauf. Zuletzt haben wir im Emirates gespielt. Es ist ein bisschen seltsam, gegen einen Trainer anzutreten, mit dem man früher selbst zusammengespielt hat. Wir wollen gewinnen, darum geht es letztendlich", sagte der Nationalspieler.
Gemeint ist damit auch Mikel Arteta, mit dem Gnabry einst gemeinsam auf dem Platz stand und der heute an der Seitenlinie der Londoner steht. Für den Spanier findet der Bayern-Angreifer anerkennende Worte: "Er war damals ein Führungsspieler in der Mannschaft und auch unser Kapitän. Er hat viel mit jungen Spielern wie mir und Hector Bellerin gesprochen und hatte immer ein offenes Ohr für uns. Das zeigt, was für eine Persönlichkeit er ist. In der vergangenen Saison hat er die Mannschaft zu diesem großartigen Erfolg geführt. Er macht einen sehr guten Job."
Gnabry könnte am Mittwoch auch seine bemerkenswerte Bilanz gegen Londoner Klubs ausbauen. Unvergessen ist seine Vier-Tore-Gala gegen Tottenham im Oktober 2019. Zudem traf er in der Champions League bereits gegen Chelsea und Arsenal. Eine besondere Erklärung für seine Treffsicherheit gegen Teams aus der britischen Hauptstadt hat der Offensivspieler allerdings nicht. "Ich kann mir meine Bilanz gegen Londoner Mannschaften nicht erklären. Es geht einzig und allein darum, zu gewinnen. Wenn ich meinen Teil zum Sieg beitragen kann, bin ich zufrieden", sagte Gnabry.