Hoffenheim blamiert sich auf Kreta - Kapitän rechnet ab
Nur drei Punkte aus drei Bundesligaspielen, dazu ein Fehlstart in der Europa League: Verliert die TSG am Sonntag auch beim Aufsteiger in Paderborn, drohen ungemütliche Wochen ohne Pflichtspiel.
Kapitän Oliver Baumann hat nach dem Fehlstart der TSG Hoffenheim in der Europa League Kritik geübt und eine schnelle Reaktion gefordert. "Man hatte das Gefühl, dass sie es mehr wollten. Mit ihren Chancen waren sie sehr effektiv heute. Wir haben uns schon was anderes vorgestellt", sagte der Torhüter, nachdem sein Team beim 0:2 bei Außenseiter OFI Kreta einen seltsam fahrigen Eindruck hinterlassen hatte.
Die Tore von Offensivspieler Aitor Cantalapiedra (30. Minute) und dem eingewechselten Georgios Kanellopoulos (84.) bescherten dem Pokalsieger aus Griechenland einen verdienten Sieg. "Da müssen wir sofort daraus lernen. Sowas wird immer wieder auf uns zukommen", sagte Baumann bei Nitro. Für den 36-Jährigen sind es harte Tage, schließlich hat Bundestrainer Jürgen Klopp ihn nicht in sein XXL-Aufgebot berufen.
Conté bleibt auf Kreta blass
In der Bundesliga hielt Hoffenheim mit Borussia Dortmund (2:3 nach 2:0) und dem VfB Stuttgart (2:1) zuletzt mit zwei Topteams ordentlich mit. Doch drei Punkte aus drei Spielen sind eine eher magere Ausbeute. Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) wartet das Gastspiel bei Aufsteiger SC Paderborn. Eine weitere Niederlage dürfte der TSG eine eher ungemütliche lange Länderspielpause bescheren.
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"Wir dürfen nicht an unserem Weg zweifeln", sagte Bambasé Conté, der überraschend für Klopps Kader berufen wurde. Beim Gastspiel im spätsommerlichen Heraklion blieb der 23 Jahre junge Conté - diesmal als Joker - aber genauso blass wie die weiteren Offensivspieler um Tim Lemperle, Youngster Nathan de Cat und den wie Conté erst eingewechselten Routinier Andrej Kramaric. (dpa/bearbeitet von phs)