Hoher Body-Mass-Index bei Schwangeren erhöht Herz-Kreislauf-Risiken bei Kindern
Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit oder Schlaganfall: Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft übergewichtig waren und stärker zugenommen hatten, sind offenbar anfälliger dafür, dass bei ihnen Erkrankungen des Herzens und der Gefäße schon in früherem Alter auftreten.
Das zeigt eine groß angelegte aktuelle Studie aus Schweden, für die Daten von fast 2,5 Millionen Menschen ausgewertet wurden, die zwischen dem 1. Januar 1982 und dem 31. Dezember 2014 zur Welt kamen. Diese wurden ab der Geburt bis zur ersten Diagnose einer kardiovaskulären Erkrankung, bis zum Tod, zur Auswanderung aus Schweden oder bis zum 31. Dezember 2023 nachbeobachtet.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Häufigste Todesursache in Deutschland
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems gelten auch in Deutschland als häufigste Todesursache und verursachen laut Robert-Koch-Institut insgesamt etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren gehören neben Bluthochdruck und Diabetes mellitus auch Adipositas und gesundheitsschädliche Verhaltensweisen wie Rauchen, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung.
Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stieg mit höherem BMI deutlich an
Für die schwedische Analyse wurden die Schwangeren in sechs BMI-Kategorien eingeteilt: Untergewicht (