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Hoher Schaden nach heftigem Unfall: Fahrer erwartet wohl riesige Rechnung

Wirtschaft

Bei einem heftigen Unfall am Stargarder Tor in Neubrandenburg war offenbar Alkohol im Spiel. Ein Autofahrer war dort eines sonntags Morgen in die Verkehrsinsel gegenüber dem Tor gebrettert. Die Polizei geht eine Woche später davon aus, dass der 47-Jährige seinen BMW unter Alkoholeinfluss gesteuert hatte.

Dies teilte eine Sprecherin jetzt auf Anfrage mit. Ob der Mann zusätzlich zu schnell unterwegs war, sei ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Aufnahmen unserer Reporter zeigen den damaligen Einsatz an der Unfallstelle und wie es aktuell dort vor Ort aussieht, oben im Video.

Geländer heftig deformiert

Am Unfallort ist gut zu erkennen, was für Kräfte dort gewirkt haben müssen. Der Mann war von der Neustrelitzer Straße in Richtung Friedrich-Engels-Ring unterwegs, schaffte aber die Kurve nicht. Sein Fahrzeug flog über die Bordsteinkante und blieb in dem Graben stecken, der die Linde unter der Verkehrsinsel entlang führt. Das Geländer ist auf beiden Seiten heftig deformiert worden. Der Fahrer musste von Feuerwehrleuten aus seinem Auto freigeschnitten werden.

Neben den Ermittlungen zu dem Unfall, die demnächst bei der Staatsanwaltschaft liegen, erwartet dem Fahrer auch eine Rechnung des Straßenbauamtes Neustrelitz. „Die durch den Unfall entstandenen Kosten werden gegenüber der zuständigen Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend gemacht“, sagte ein Sprecher der Behörde, die für diesen Bereich zuständig ist.

Genaue Schätzung steht aus

Nach einer ersten Einschätzung geht das Straßenbauamt bei der Schadenssumme von einer Größenordnung in Höhe von rund 100.000 Euro aus. Die tatsächlichen Kosten könnten erst nach den Reparaturen beziffert werden.

Unter anderem sei das Geländer, ein Querträger sowie in geringerem Umfang die Brückenkappe beschädigt worden. Mitarbeiter der Behörde hatten die Brücke am Montag nach dem Unfall überprüft. „Dabei wurden keine Schäden festgestellt, die die Statik der Bauwerksteile beeinträchtigen“, sagte der Sprecher.

Wie lange nun die krummen Geländer alle Fahrer an der Verkehrsinsel zu einer achtsamen Fahrweise ermahnen, steht bislang nicht fest. Der Sprecher sagte dazu: „Die erforderlichen Reparaturmaßnahmen werden derzeit vorbereitet und geplant. Ziel ist es, die Schäden so schnell wie möglich fachgerecht zu beheben.“

Bereits mehrere Unfälle

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