Holstein: Als vermisst gemeldet – Polizei findet totes dreijähriges Mädchen
Eine seit Mittwoch vermisste Dreijährige aus dem schleswig-holsteinischen Preetz ist tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten das von seinen Eltern vermisst gemeldete autistische Mädchen am Donnerstag leblos, wie die Polizei in Kiel mitteilte. Seit dem Vortag hatten Polizeibeamte mit einem Großaufgebot nach dem Kind gesucht, das dringend auf medizinische Hilfe angewiesen war. Die dreijährige Bella soll früheren Angaben zufolge am Mittwochmittag ihr Zuhause in Preetz verlassen haben. Einsatzkräfte und auch Anwohner suchten bis zum frühen Morgen vor allem im nahen Umfeld um den Wohnort nach dem Kind. Dabei kamen auch ein Hubschrauber und Drohnen zum Einsatz. Weitere Informationen will die Polizei in einer Pressekonferenz um 11 Uhr in der Polizeidirektion Kiel bekanntgeben. Erinnerungen an Arian Die Suche weckt Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde (Niedersachsen), der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Zeitweise waren bis zu 1200 Helfer beteiligt – sie durchkämmten Dörfer, Wiesen und Wälder, auch ein Fluss wurde abgesucht. Die Einsatzkräfte suchten auch mit Hunden nach dem Jungen, mit Pferden, Helikoptern, Drohnen, Wildtierkameras, einem Tornado-Flieger, Booten und Tauchausrüstung. Arians Fall ging tragisch aus. Zwei Monate später, im Juni, fand ein Landwirt beim Mähen einer Wiese in Estorf im Landkreis Stade die Leiche des Kindes. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.