Holstein: Tod durch Ertrinken – Obduktionsergebnis für Bella (3) liegt vor
Bei dem toten Kleinkind in einem Garten in Preetz bei Kiel handelt es sich um die vermisste Bella. Die Obduktion habe ergeben, dass das dreijährige Mädchen durch Ertrinken gestorben sei. Das berichtet die „Bild“-Zeitung mit Verweis auf eine Anfrage an Oberstaatsanwalt Michael Bimler. Zudem gebe es keinerlei Anhaltspunkte auf eine Gewalttat. Das Kind wurde am Donnerstag in einer poolähnlichen Anlage entdeckt. Die Anlage befindet sich dpa zufolge auf dem Grundstück der Eltern, die ihr Kind zuvor als vermisst gemeldet hatten. Um 7 Uhr setzten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel und der Bereitschaftspolizei aus Eutin die Suche fort. Gegen 9.30 Uhr fanden sie das tote Kind. Zur genauen Zahl der eingesetzten Kräfte äußerte sich die Polizei nicht. Neben den verfügbaren Kräften der Polizeidirektion Kiel waren jedoch auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Preetz und Klausdorf sowie die Diensthundestaffel aus Eutin beteiligt. Erinnerungen an Arian Die Suche weckte Erinnerungen an den Fall des sechsjährigen Arian aus Bremervörde (Niedersachsen), der im April 2024 aus seinem Zuhause verschwand. Zeitweise waren bis zu 1200 Helfer beteiligt – sie durchkämmten Dörfer, Wiesen und Wälder, auch ein Fluss wurde abgesucht. Die Einsatzkräfte suchten auch mit Hunden nach dem Jungen, mit Pferden, Helikoptern, Drohnen, Wildtierkameras, einem Tornado-Flieger, Booten und Tauchausrüstung.