DAX +0,25 % 26.457,66 Pkt 11:37:11 MDAX +0,22 % 32.296,89 Pkt 11:37:12 Euro Stoxx 50 +0,56 % 6.570,61 Pkt 11:37:00 Dow Jones -0,38 % 53.770,27 Pkt 22:43:59 S&P 500 -0,06 % 7.748,50 Pkt 22:36:53 Nasdaq -0,06 % 26.588,49 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,16 % 68.308,59 Pkt 08:45:03 Gold +0,61 % 4.436,00 USD 11:42:10 Silber -1,26 % 64,73 USD 11:41:53 Brent -1,66 % 87,50 USD 11:42:07 WTI -1,75 % 81,81 USD 11:42:11 Bitcoin +0,47 % 63.699,57 USD 11:52:06 EUR/USD -0,09 % 1,15340 USD 11:51:20 EUR/GBP +0,07 % 0,85500 GBP 11:52:12 EUR/CHF +0,05 % 0,93670 CHF 11:52:11 EUR/JPY -0,06 % 183,746 JPY 11:52:12

Hotline und Chat im Test: Diese Bank bietet den besten Kundenservice an

Technologie

Der Selbsttest Diese Banken bieten den besten Kundenservice an MeinungEine Kolumne von Daniel Saurenz 13.08.2026 - 07:11 UhrLesedauer: 4 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Kundenservice bei Banken und Brokern ist ein echter Vorzug. Das Thema Künstliche Intelligenz hält auch im Banking immer mehr Einzug. Chattet man aber erfolgreich? 95 Prozent der Anfragen bei Brokern und Banken dürften einen ähnlichen Tenor haben und damit relativ einfach zu beantworten sein. Die meisten von uns kennen das, wenn sie beim Onlinehändler die Konditionen für Rücksendungen wissen möchten oder eine Reklamation anmelden. Besonders interessant wird es aber, wenn spezielle Fragen auftauchen. Wir haben uns im Team von Saurenz Finance über den Sommer einmal die Mühe gemacht, besonders jene Anbieter auf den Prüfstand zu stellen, die aktiv damit werben, dass sie Anfragen nicht nur per Mail beantworten. Wir haben die Hotlines mit echten Menschen getestet – vor allem aber auch die immer beliebter werdende Chat-Funktion. Zur Person Daniel Saurenz ist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie auf www.feingoldresearch.de und auf www.instagram.com/saurenz_finance. Alle Gastbeiträge von Daniel Saurenz lesen Sie hier. Telefonische Hotlines wurden gut ausgebaut Untersucht haben wir Broker in Deutschland und Anbieter von ETFs und Zertifikaten sowie Hebelprodukten. Vor allem im Bereich des Zertifikatehandels zeichneten sich die Hotlines von Morgan Stanley über BNP Paribas bis JP Morgan oder CMC Markets als kompetent aus und waren über den gesamten Handelstag und darüber hinaus dauerhaft erreichbar. Kundenanfragen werden automatisiert beantwortet, und wer Standardfragen stellt, dem wird auf den Homepages von Consorsbank über Smartbroker bis Bitpanda oder ING gut weitergeholfen. Allerdings haben wir die Fragen sehr speziell formuliert und sind deutlich darüber hinaus gegangen, was man Standard nennen würde. Denn natürlich ist die Antwort auf die Frage, von wann bis wann man Produkt A oder B handeln kann, genauso schnell abgefertigt wie Fragen nach Handelsaussetzungen oder Neuemissionen. Deutlich interessanter wird es, wenn man die Serviceteams bei Zertifikate-Emittenten an den Hotlines mit Spitzfindigkeiten rund um die Volatilität der angebotenen Basiswerte oder für bestimmte Marktphasen geeignete Produkte konfrontiert. Denn im Gegensatz zu ETF-Anbietern müssen die Mitarbeiter auch Kunden helfen können, die sich sehr tief mit strukturierten Wertpapieren auseinandersetzen. An der Hotline waren auch da die Antworten sehr schnell auf den Punkt und fachlich überzeugend. Auch bei den Broker-Hotlines zeigte sich, dass die Mitarbeiter das Standardrepertoire umgehend zur Verfügung haben und bei speziellen Fragen nach kurzer Rücksprache zu hilfreichen Ergebnissen kommen. Insgesamt gilt: In puncto telefonischer Erreichbarkeit und Expertise herrscht unter Brokern, Zertifikate-Emittenten und ETF-Anbietern ein hohes Niveau. In den letzten Jahren wurde der Service deutlich ausgebaut. Anzeige Zum Artikel passende Produkte Ausgewählt von unserem Börsenexperten Benjamin Feingold BNP Paribas-Aktie AktieFR0000131104 Die Serviceangebote der Broker gelten – wie im Beitrag beschrieben – als überzeugend. Bitpanda zeigt besonders deutlich, wie eine Plattform konsequent auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnitten sein kann: Alle zentralen Funktionen sind gebündelt und lassen sich intuitiv nutzen. Für wen geeignet?Mittel- bis Langfristanleger In welcher Marktsituation geeignet?Steigende Kurse in der BNP-Aktie Risikoklasse: Mittel Laufende Gebühren: 1 Euro pro Trade Société Générale-Aktie AktieFR0000130809 Die Broker Aktien haben in den vergangenen Wochen deutliche Kursschwankungen verzeichnet. Ganz anders die großen Banken: Institute wie die genannten BNP Paribas und Société Générale zeigen eine stabile, kontinuierliche Entwicklung und kommen seit Jahresbeginn auf ein Plus von rund 20 Prozent. Für wen geeignet?Mittel- bis Langfristanleger In welcher Marktsituation geeignet?Steigende Kurse in der Société Générale-Aktie Risikoklasse: Mittel Laufende Gebühren: 1 Euro pro Trade Trade Republic braucht im Chat zu lang Neu hinzugekommen ist bei vielen Häusern die Chatfunktion. Im Bereich der Zertifikate- Emittenten bieten vor allem die beiden französischen Häuser BNP Paribas und Société Générale eine solche Funktion überhaupt an. Beim ersten französischen Anbieter BNP Paribas machten wir gute Erfahrungen und wurden nach kurzer Wartezeit mit unserem Anliegen bedient. Die sehr spezielle Frage nach der Volatilitätsentwicklung bei einem beliebten Basiswert aus dem Chipsektor wurde ausführlich beantwortet. Zum zweiten französischen Haus kommen wir am Ende des Beitrags. Bei den Brokern wirbt Trade Republic seit einigen Monaten damit, dass man als Reaktion auf die zahlreichen Kundenbeschwerden der letzten Jahre eine Chatfunktion etabliert hat und Anfragen direkt an Mitarbeiter gerichtet werden können. Unser Test dabei brachte jedoch Licht und Schatten hervor. Die Beantwortungszeit bei Trade Republic war ausgesprochen lang, und unsere – zugegebenermaßen spezielle – Frage zur steuerlichen Behandlung von Kinderdepots wurde im Hintergrund geklärt. Dabei hatten wir den festen Eindruck, dass die Anfragen bei mehreren Tests nahezu alle von Künstlicher Intelligenz bearbeitet wurden, denn die Antworten waren sehr mechanisch formuliert. Aufgrund ihrer Länge sprachen sie gegen eine kurze, pointierte und menschliche Antwort. Für Rückfragen wurden mindestens zwei Minuten benötigt. Die Chatfunktion ist damit grundsätzlich nett, im Detail allerdings noch stark ausbaufähig. Diese Bank ragt heraus Wer sich im Banking-Bereich jedoch ein Beispiel an einem Chat mit echter menschlicher Intelligenz nehmen und dort "State of the Art" besichtigen möchte, dem sei die des Zertifikate-Emittenten Société Générale (SG) ans Herz gelegt. Dort wurden wir von einem Mitarbeiter namens Holger nach handgestoppten 16 Sekunden begrüßt. Und wir nervten ihn mit der sehr spitzfindigen Frage nach der Volatilitätskurve und der Volatilitätsentwicklung auf den recht exotischen Basiswert Sandisk aus dem Chipsektor und garnierten das Ganze mit einer Nachfrage, in der wir uns explizit erklären ließen, bei welchen Basiswerten und bei welchen Zertifikatestrukturen eine hohe Volatilität sich für Anleger positiv auswirken könnte. Nicht nur der Beitritt des Mitarbeiters in den Chat nach 16 Sekunden war herausragend, sondern auch die Servicequalität der Antworten: ohne Umschweife auf den Punkt, nicht mehr Informationen, als wir wollten, aber auch nicht weniger, als wir brauchten. Der Chat der Société Générale zeigt, dass menschliche Intelligenz nach wie vor einen hohen Nutzwert bringt und von Kunden mit Sicherheit auch goutiert wird. Sicherlich wird auch die Société Générale einfache Fragen mithilfe der KI vorbereiten. Doch genau dann, wenn nur fünf Prozent der Kundenfragen speziell formuliert und im anspruchsvollen Themenbereich gestellt werden, muss ein Gegenpart liefern – und das gelingt der SG vorbildlich. Mit anderen Worten: Wer mit Chats wirbt, muss sein Versprechen auch erfüllen. Wenn er es erfüllt, ist das ein Alleinstellungsmerkmal in einem engen Wettbewerb – und in diesem Punkt liefern die Franzosen bestens ab. Verwendete Quellen Eigene Meinung Transparenzhinweis Der Artikel stellt keine Kauf- oder Anlageberatung dar. Auf Finanzanalysen von Dritten hat die t-online-Redaktion keinen Einfluss. Quellen anzeigen

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren