HSV gegen Lille: Knie-Schock bei HSV-Star Grønbaek
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Es läuft die 51. Minute beim HSV-Test gegen Lille, als es im Volksparkstadion still wird: Nach einem geblockten Abschluss bleibt Albert Grønbaek (25) auf dem Rasen liegen, winkt sofort die Mediziner zu sich. Auch Mitspieler Patson Daka (27) gestikuliert hektisch in Richtung Hamburger Bank. HSV: Verletzungsschock bei Grønbaek im Lille-Test Ausgerechnet der formstarke Däne, den der HSV im Juni für 4,7 Mio. Basis-Ablöse aus Rennes verpflichtete. Während der Behandlung muss Grønbaek von Daka sogar die Hand gehalten werden. Betroffen ist das linke Knie, das beim Crash mit Lille-Profi Gala Mukau (21) etwas abbekommen hat. Sofort muss ein Wechsel her, Grønbaek wird von Immanuël Pherai (25) ersetzt. Auf dem Weg vom Feld in die Kabine wird der Offensivmann von Teamarzt Götz Welsch und Physio Tim Roussis gestützt, kann sein linkes Bein nicht voll belasten. Ein Riesen-Verletzungsschock zwei Wochen vor dem Saisonstart im Pokal in Verl. Bis zu seinem Aus war er gegen Lille einer der gefährlichsten Hamburger. Bereits in den ersten Tests bei Rapid Wien (2:3), gegen Heidenheim (3:1) und Everton (1:2) war er an vielen Offensivaktionen beteiligt, hinterließ einen starken Eindruck und deutete an, warum Rennes für ihn einst 15 Mio. Euro an Bodø/Glimt überwies. Im Januar hatte der HSV den Nationalspieler (neun Einsätze) leihweise verpflichtet. Nach einer Muskelverletzung im Oberschenkel kam er erst am Saisonende in der Bundesliga zum Zug und empfahl sich mit starken Leistungen für einen festen Transfer. Jetzt der Knie-Schock, bei dem noch offen ist, wie schwer die Verletzung wirklich ausfällt.