HSV spielt 2:2 gegen Lille - Sorgen um Grönbaek
KI-Stimme. Info Die HSV-Fans hatten ein feines Gespür, welche Reaktion von ihnen gefragt war. Als Albert Grönbaek zu Beginn des zweiten Drittels beim dreimal 45-Minuten-Test gegen den OSC Lille den Platz humpelnd verließ, applaudierten die knapp 20.204 Zuschauer aufmunternd. Das Lächeln kehrte deshalb aber nicht zurück in das Gesicht des Dänen. Zu stark waren die Schmerzen in seinem linken Knie. Zuvor war der in der Vorbereitung bislang so stark aufspielende Grönbaek aus dem linken Halbraum durchgebrochen. Bei seinem Abschluss prallte er unglücklich mit seinem Gegenspieler zusammen und hielt sich sofort das Knie seines Standbeins. Der Offensivspieler musste sofort ausgewechselt werden. Gestützt von Mannschaftsarzt Götz Welsch und Physiotherapeut Tim Roussis humpelte Grönbaek in die Kabine. HSV sorgt sich um Grönbaek Wie stark er sich verletzt hat und wie lange er möglicherweise ausfällt, ist noch offen. Eine Diagnose steht noch aus. Neben Grönbaek musste auch Abwehrchef Jordan Torunarigha angeschlagen ausgewechselt werden (55.). Auch bei dem Ex-Berliner wird erst eine medizinische Untersuchung für Klarheit sorgen. Zumindest konnte er den Platz ohne Hilfe verlassen. HSV-Tore von Philippe und Stange Sportlich zeigte der HSV eine ansprechende Leistung gegen den Dritten der abgelaufenen Ligue-1-Saison. Nachdem ein Fehlpass von Torunarigha im eigenen Strafraum zum frühen Gegentor durch Lilles Hakon Haraldsson führte (4.), liefen die Hamburger lange Zeit einem Rückstand hinterher. Der Champions-League-Teilnehmer aus Frankreich war über weite Strecken die reifere Mannschaft. Nach einigen Wechseln präsentierte sich der HSV im dritten Drittel mit mehr Zug zum Tor und drehte das Spiel durch die Tore von Rayan Philippe (97./direkter Freistoß) und Otto Stange (113./Foulelfmeter). Lesen Sie auch Neben dem wiedergenesenen Albert Sambi Lokonga, Albert Grönbaek (bis zu seiner Verletzung) und Stange, der den Elfmeter auch herausholte, hinterließ auch Stürmer Patson Daka einen sehr agilen Eindruck. Der ablösefrei vom englischen Zweitliga-Absteiger Leicester City verpflichtete Angreifer strahlte permanent Torgefahr aus und hatte gleich mehrere Abschlüsse. Bei einem seiner Versuche hatte er Pech, als der Ball vom Innenpfosten nicht über die Linie rollte (111.). Was der HSV noch verbessern muss Allerdings blieb es nicht beim Testspielsieg, weil Lilles Soriba Diaoune einen Eckball per Kopf verwandelte (127.), nachdem Daniel Heuer Fernandes zuvor stark pariert hatte. Anstoß - der Abendblatt-Newsletter zum HSV Melden Sie sich jetzt für den kostenlosen wöchentlichen Newsletter zum Spieltag an Anstoß - der Abendblatt-Newsletter zum HSV Melden Sie sich jetzt für den kostenlosen wöchentlichen Newsletter zum Spieltag an Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Der Test offenbarte jedoch auch, dass im Offensivspiel noch einiges an Arbeit für das Trainerteam um Chefcoach Merlin Polzin wartet. Zwei Wochen vor dem Pflichtspielstart mit dem Pokalspiel beim Drittligisten SC Verl (24. August). Zuvor bestreitet der HSV noch ein Testspiel beim französischen Erstligisten FC Toulouse. HSV: Tangvik (91. Heuer Fernandes) – Capaldo (77. Nandja), Torunarigha (55. Bissi-Mouelle), Omari (91. Elfdli) – Lemke (91. Muheim), Remberg (91. Amoako), Sambi Lokonga (46. Stange/132. Ojo), Jatta (85. Sahiti) – Adeline (77. Philippe), Grönbaek (55. Pherai) – Poulsen (46. Daka/123. Sedlatschek) HSV gegen OSC Lille: Der Liveticker zum Nachlesen