DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 62.988,78 USD 04:08:02 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Hunde ab 28 Grad in Lebensgefahr: Tierärztin warnt vor Überhitzung

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Startseite Lokales Tegernsee Tegernsee Hunde ab 28 Grad in Lebensgefahr: Tierärztin warnt vor Überhitzung Von: Alexandra Korimorth Uns auf Google folgen Ab 28 Grad Celsius wird es für Hunde gefährlich, erklärt Tierärztin Stephanie Meixner aus Gmund. Im Auto kann die Körpertemperatur innerhalb von 10 bis 15 Minuten auf über 41 Grad steigen – dann droht Organversagen. Gmund – Temperaturen deutlich über 30 Grad: Die Hitze kann nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere extrem belastend sein. Unter Umständen kann sie für Vierbeiner sogar tödlich sein. Die Gmunder Tierärztin Dr. Stephanie Meixner (60) erklärt im Gespräch, worauf Hundebesitzer im Sommer achten sollten. Frau Dr. Meixner, aktuell hört man wieder von Fällen in der Stadt, bei denen Hunde trotz großer Hitze in Autos zurückgelassen werden, die dann an Überhitzung leiden und im Extremfall sogar verenden. Ja, das stimmt leider. Allerdings betrifft das nicht nur Hunde in der Stadt. Ab 28 Grad Celsius wird es für Hunde generell gefährlich. Das liegt an ihrer eingeschränkten Thermoregulation. Das bedeutet: Hunde schwitzen nur über die Pfoten und können Wärme nur über die Zunge und den Atmungsapparat, sprich das Hecheln, abgeben. Kurzschnäuzige Hunde wie Bulldoggen oder Möpse sind bei Überhitzung übrigens besonders gefährdet. Es gilt: Ab 39,5 Grad Körpertemperatur hat ein Hund Fieber. Steigt sie auf über 41 Grad Celsius, wird es lebensbedrohlich. Es kommt dann zum Organversagen. Im Sommer in einem Auto kann das innerhalb von 10 bis 15 Minuten soweit sein. Daher ergeht der Appell an alle Hundehalter, ihre Tiere niemals im Auto sitzen zu lassen – auch nicht für wenige Minuten. Was sollte man noch ausdrücklich vermeiden? Grundsätzlich das Autofahren: Lassen Sie Ihren Hund am besten zu Hause, wo er sich selbst regulieren kann, zum Beispiel auf kühlen Natursteinböden oder Fliesen. Jegliche längere Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden – drinnen wie draußen. Und Ballfang-Spiele müssen auch nicht sein. Spaziergänge und leichtere Bergtouren durch den Wald sind okay. Ein absolutes No-Go ist dagegen das Laufen auf Asphalt, womöglich noch neben dem Radl her. Brandblasen auf Hundepfoten sind ein großes Problem. Was können Hundehalter präventiv tun? Spaziergänge mit dem Hund sollten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden erfolgen. Am besten passt man auch die Fütterungszeiten daran an, wobei Hunde bei Hitze eh weniger Hunger haben. Das ist kein Grund zur Sorge. Wasser sollte uneingeschränkt bereitstehen. Das Trinkverhalten kann man optimieren, indem man das Futter anfeuchtet oder Wasser unterrührt. Toll sind auch diese Schleckeier, in denen man Wasser oder Flüssigkeit vom Futter zum Eiswürfel gefrieren lässt, damit die Hunde das dann rausschlecken. Das kühlt und beschäftigt sie. Hunde mit viel Fell, insbesondere schwarze wie etwa Berner Sennenhunde, fühlen sich wohler und sind aktiver, wenn man sie schert. Aber nicht zu kurz, damit der Hund keinen Sonnenbrand bekommt. Und drinnen im Haus oder in der Wohnung? Manche Hundebesitzer stellen Ventilatoren auf. Es gibt auch immer mehr Leute, die eine Klimaanlage eingebaut haben und die laufen lassen. Manche Hunde liegen gerne auf Kühlmatten, andere kühlen sich gerne im Hundepool im Garten ab. Viele Hunde mögen es, mit dem Gartenschlauch abgespritzt zu werden, und andere entspannen unter einem feuchten Handtuch. Was taugt, hilft. Was kann man tun, wenn der Vierbeiner trotz allem überhitzt ist? Wenn Hunde gestresst sind von der Hitze und durchgehend hecheln, dann raus aus der Sonne, abspritzen, in den See gehen oder mit feuchten Handtüchern kühlen! Bitte kein Eiswasser, das schadet mehr, als es hilft. Wenn sich ein Hund erbricht, Durchfall oder Kreislaufprobleme hat oder schon apathisch ist und seine Körpertemperatur über 41 Grad liegt, sollte man umgehend zum Tierarzt fahren. In München gibt es eine Tierrettung mit Einsatzfahrzeug, die man 24/7 rufen kann. Wie ist es im Landkreis Miesbach um tierärztliche Nothilfe bestellt?

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