DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 62.988,78 USD 04:08:02 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Hypothalamus: Stammzellen steuern das biologische Altern

Gesundheit

Neue Studien zeigen: Bestimmte Stammzellen in dieser Hirnregion steuern, wie schnell wir altern. Lange galt der Hypothalamus als Kontrollzentrum für Hunger, Schlaf und Körpertemperatur. Jetzt entdecken Forscher seine Rolle für die Langlebigkeit. Daten aus mehreren Forschungsreihen belegen seine weitreichende Bedeutung für den Alterungsprozess. Stammzellen als Schlüssel zum langsamen Altern Forscher in New York konnten zeigen: Stammzellen im Hypothalamus verlangsamen den Alterungsprozess bei Mäusen signifikant. Verlieren die Tiere diese Zellen, altern sie schneller. Bleiben sie erhalten oder werden ergänzt, zeigt der gesamte Organismus regenerative Effekte. Bereits eine Studie vom Juli 2010 wies auf die Bedeutung des Proteins SIRT1 im Hypothalamus hin. Wissenschaftler der Washington University School of Medicine belegten damals: Eine erhöhte SIRT1-Expression führte bei Mäusen zu mehr Aktivität bei Nahrungsmangel und geringeren Temperaturabfällen. SIRT1 fungiert als Stoffwechselregulator, der den Alterungsprozess über neuronale Signale beeinflussen könnte. Wenn der Blutzucker das Gehirn schrumpfen lässt Die biologische Uhr hängt offenbar eng mit dem Glukosestoffwechsel zusammen. Hochnormale Blutzuckerwerte beschleunigen die Gehirnatrophie. Und Hormone wie Insulin wirken direkt auf das neuronale Belohnungssystem – ein klarer Hinweis auf die Verbindung zwischen Ernährung und Hirngesundheit. Anzeige Während die Forschung den Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und Gehirngesundheit entschlüsselt, können Sie Ihre geistige Fitness schon heute gezielt unterstützen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 11 Alltagsübungen, mit denen Sie Konzentration und Gedächtnis nachhaltig stärken. Kostenlosen Gehirntraining-Guide hier sichern Eine weitere Studie aus dem Jahr 2025 im Fachjournal Science identifizierte sogenannte CP-A-Stammzellen im weißen Fettgewebe. Forscher von City of Hope und der UCLA fanden heraus: Diese Zellen bilden ab der Lebensmitte neue Fettzellen – vor allem bei männlichen Individuen. Der LIFR-Signalweg fungiert dabei als entscheidender Schalter. Seine Hemmung könnte die Zunahme von viszeralem Fettgewebe im Alter unterbinden. CRISPR 2.0: Zellen an der RNA erkennen Eine im Jahr 2026 in Nature veröffentlichte Arbeit stellt eine neue CRISPR-Strategie vor. Die Nuklease Cas12a2 ermöglicht es, Zellen gezielt anhand ihrer RNA-Sequenz zu eliminieren. Das könnte Krebszellen oder virusinfizierte Zellen beseitigen – ohne unerwünschte Nebeneffekte im Genom. Parallel verbessern Fortschritte in der Diagnostik die Früherkennung altersbedingter Erkrankungen: KI-gestützte Netzhautanalyse: Aktuelle Modelle erkennen Alzheimer-Risiken im Schnitt 8,55 Jahre vor den ersten klinischen Symptomen. Digitale Pflege: Seit Anfang 2026 stellt die EU vermehrt Mittel für digitale Anwendungen bereit, die Menschen mit kognitiven Einschränkungen unterstützen. Regenerative Signale: Eine 2026 in Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass Entzündungszellen wie Makrophagen nach Verletzungen Signale aussenden, die die Geweberegeneration fördern. Anzeige Die Früherkennung von kognitiven Veränderungen ist für den Erhalt der Lebensqualität im Alter entscheidend. Mit diesem von Experten entwickelten 7-Fragen-Test erhalten Sie in nur 2 Minuten eine diskrete und anonyme Einschätzung zu ersten Warnsignalen. Zum kostenlosen 2-Minuten-Selbsttest Die Botschaft der Forschung ist klar: Altern ist kein schicksalhafter Verfall, sondern ein gesteuerter Prozess. Das Gehirn und spezifische Stammzellnischen spielen dabei die Hauptrolle. Und die ersten Werkzeuge, um einzugreifen, sind bereits in Sicht.

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