DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,33 % 63.081,86 Pkt 07:45:03 Gold -0,74 % 3.940,20 USD 22:59:56 Silber -1,79 % 49,81 USD 22:59:55 Brent -0,33 % 104,42 USD 22:59:34 WTI +0,31 % 96,76 USD 22:59:59 Bitcoin +1,31 % 77.684,98 USD 23:32:00 EUR/USD +0,33 % 1,11940 USD 23:31:29 EUR/GBP +0,02 % 0,83370 GBP 23:32:04 EUR/CHF -0,22 % 0,91810 CHF 23:32:02 EUR/JPY +0,91 % 177,527 JPY 23:32:03

„Ich bin dankbar für die Gelegenheit“: Selenskyjs Ex

Welt

Die ehemalige Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Julija Mendel, wird am 16. September bei einer von AfD-Vertretern organisierten Veranstaltung im Europäischen Parlament in Straßburg auftreten. Das geht aus der Veranstaltungsankündigung der AfD vom Mittwoch hervor.

Demnach will die Partei in der ersten Sitzungswoche des Europäischen Parlaments nach der Sommerpause den Schwerpunkt der Veranstaltung auf den „Krieg in der Ukraine und Perspektiven für eine Beendigung des Konflikts“ setzen. AfD-Chef Tino Chrupalla will demnach bei der Sitzung das Grußwort halten.

Eine geplante Rede Mendels über „zentrale politische Fragen des Krieges und seine mögliche Beendigung“ soll laut Ankündigung der AfD den „Mittelpunkt des Abends“ bilden.

Mendel selbst bestätigte ihren Auftritt bereits am vergangenen Freitag in einem Beitrag via X und bedankte sich bei der AfD „für die Gelegenheit, eine Rede im Europäischen Parlament zu halten“.

In dem Beitrag markierte die Ukrainerin die X-Profile der beiden AfD-Bundesparteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie des AfD-Europaabgeordneten Hans Neuhoff und bedankte sich in dem Zusammenhang nochmals explizit bei „allen, die den Status quo in der Ukraine hinterfragen und für ein friedliches und stabiles Europa kämpfen“.

Selenskyjs ehemalige Pressesprecherin ergänzte: „Die Ukraine kann ein verlässlicher Partner werden und dazu beitragen, Stabilität und Sicherheit in Europa wiederherzustellen.“ Sie betonte außerdem, dass „Frieden nicht prorussisch sein kann“.

AfD-Politiker wegen Russland-Nähe kritisiert

Der AfD‑Politiker Neuhoff, den Mendel in ihrem Beitrag adressierte, geriet in jüngster Vergangenheit wegen einer geplanten Russland-Reise in die Schlagzeilen. Im November 2025 nahm der Europaabgeordnete zusammen mit anderen AfD-Politikern in Sotschi an der „BRICS-Europe-Konferenz“ teil.

Dort posierten sie unter anderem mit dem ehemaligen russischen Präsidenten und Propagandisten Dmitri Medwedew, gaben Interviews in russischen Staatsmedien und forderten ein Ende der Sanktionen gegen Moskau. Ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion betonte in dem Zusammenhang, dass das erklärte Ziel der Reise die Offenhaltung der Gesprächskanäle nach Russland sei.

Einen Monat später wurde Neuhoff für die rechtspopulistische ESN-Fraktion im Europäischen Parlament für eine geplante Reise des Verteidigungsausschusses in die Ukraine nominiert. Die Reise wurde einem Bericht des „Spiegels“ zufolge allerdings abgesagt, weil es aufseiten Kyjiws „Sicherheitsbedenken“ gegeben haben soll.

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